Sonntag, 29. Juni 2014

Go for a VISARUN

Unser Visarun-Boot
Die Zeit rennt uns davon - oder besser gesagt, unser Visa für Thailand. Anstatt der gedachten 30-Tage-Aufenthaltsgenehmigung, erhielten wir nur 15 Tage! Der Grund dafür war, dass wir mit der Fähre einreisten - also per Landweg und NICHT via Flugzeug (30 Tage). Gut zu wissen - wieder was dazu gelernt! Neuer Plan: Ein Tagesausflug ins Nachbarland Myanmar. Sogenannte "Visaruns" sind hier gang und gebe, besonders für viele Auswanderer. Von Phuket ging unsere Reise mit einem vollgestopften "Linienbus" (mit wenig Antrieb und einer schlecht montierten Holzbank mitten im offenen Bus) zur Hauptstation - eine eher wacklige Geschichte! Von dort aus erhielten wir unser Minivan-Ticket nach Ranong/Thailand (ca. 5 Stunden Fahrt). Als wir dann spät abends knapp vor der Grenze zu Myanmar ankamen verbrachten wir hier noch eine Nacht. Da wir noch etwas Hunger hatten, ging's auf Erkundungstour in die City. Viel gab es hier jedoch nicht zu sehen - Ranong ist noch eines der wenigen unberührten Fleckchen wohin sich nicht so viele Touristen verirren. Es  war ziemlich schwer so etwas wie ein Restaurant zu finden, dazu kam noch, dass keiner wirklich Englisch konnte. Wir waren  hier so etwas wie eine Seltenheit und die Einheimischen waren fasziniert uns zu sehen. Schlussendlich fanden wir dann doch ein Plätzchen wo die Chancen gut standen für etwas Essbares.  Mit Händen und Füßen und ein paar Brocken Thailändisch bestellten wir uns einen wirklich guten gebratenen Reis mit  viel Gemüse, Fleisch, Spiegelei und sogar einem Gurkensalat - hier zu Lande als "Khao Pad" bekannt. Dazu gönnten wir uns noch ein einheimisches Bierchen namens "Chang". Für dieses großzügige Menü zahlten wir umgerechnet ganze 2€. Da wir so froh darüber waren, gab's dafür ein großzügiges Trinkgeld von uns. In den frühen Morgenstunden machten wir uns dann  bei strömendem Regen auf den Weg zur Fähre...dachten wir jedenfalls. Stattdessen gab es eine Fahrt mit dem Longtailboot. In dem spannenden Grenzübergang waren 2 Stopps auf Wasserstationen inklusive (keine Ahnung für was diese gut waren). Angekommen in Kawthoung/Myanmar hieß es als Erstes, dass wir fürs Visa zahlen müssen und Zweitens, dies nur mit US Doller möglich ist. Was für ein Empfang! Also war unser nächster Weg zur Bank - einmal Geld wechseln bitte! Kein Problem sagte der Bankangestellte. Was wir nicht wussten war, dass das hier zu Lande noch etwas anders und komplizierter abläuft. Als erstes durften wir mal Platz nehmen. Gleich darauf servierte uns eine nette Dame Kaffee und kurz danach wurden wir dann auch schon wieder aufgerufen. Unser Anliegen: Euro in US Doller. Der Bankangestellte erklärte uns kurz, dass er die Euro zuerst in Myanmarische Kyat und diese erst dann in US Dollar wechseln kann. Okay wird schon so sein - also wieder hinsetzen! Ca. 15 Minuten später mussten wir die ersten, teilweise leeren Zettel unterschreiben, hinzu wurden noch Kopien vom Pass gemacht. Dann wieder hinsetzen! Weitere 15 Minuten später mussten wir nochmal einige Zettel unterschreiben. Und dann...weitere 10 Minuten später erhielten wir endlich unsere US Dollar und sogar etwas extra Geld für Myanmar. Also "Guter Deal" würden wir sagen ;). Raus aus der Bank durch die chaotische Hauptstraße am Hafen holten wir uns unseren Stempel an dem Immigration Office ab. Nach einem kurzen, doch sehr aufschlussreichen Aufenthalt ging unsere Reise auf dem vollgepackten Boot mit den Einheimischen, die nun einiges an Einkäufen dabei hatten, sehr zögerlich retour. Durch die Aus,- und wieder Einreise hatten wir unseren Visarun und weitere 15 Tage für uns in Thailand gecheckt :) also kanns weitergehn. Noch am selben Tag fuhren wir mit dem Bus Richtung Chumphon. Auf dem Weg dorthin mussten wir einige Male anhalten, da das Militär immer wieder kurze Passkontrollen im Bus durchführte. Gefolgt von einheimischen Mais- oder Souvenirverkäufern, welche die Chance für das Geschäft ihres Lebens nutzten. Das war's dann aber auch schon, was wir von der momentanen Militärregierung in Thailand mitbekommen haben. Also alles safe!

Dienstag, 17. Juni 2014

Ko Phi Phi - simply paradise

HAPPY 22. Geburtstagskuchen
Nach einigen aufregenden Tagen in Phuket war es dann soweit..."Täms Geburtstag". Es war Zeit für einen Locationwechsel, also hieß unser nächstes Ziel Ko Phi Phi, eine Inselgruppe vor der Westküste von Süd-Thailand – bestehend aus der Hauptinsel Ko Phi Phi Don und der kleineren Nebeninsel Ko Phi Phi Leh. Nach einem schnellen Geburtstagskuchen-Frühstück auf der Hotel-Dachterrasse holte uns unser Minivan bereits um 7:00 Uhr vom Hotel ab - was sich eindeutig als viel zu früh herausstellte, da die Nacht sehr sehr kurz war ;-). Es erwartete uns eine ca. einstündige Fahrt mit dem Auto und eine zweistündige Bootsfahrt bis wir unseren ersten Stop bei der Maya Bay erreichten. Diese Traumlocation ist vor allem aus dem Film "The Beach" bekannt - ein wunderschöner weißer Sandstrand und klares, türkisfarbenes Wasser gibt's hier zum Genießen, nur leider auch eine Menge Touristen! Danach führte uns unsere Tour weiter vorbei an der Viking Cave und vielen
anderen atemberaubenden Stränden und einigen Felsen. Dann hieß es umsteigen - auf einem anderen Boot ging es weiter zur Coral Bay zum Schnorcheln. Perfekt um endgültig Aufzuwachen! :-D Ungefähr eine Stunde lang durften wir uns bei zahlreichen bunten Fischen, Krabben und sogar einer kleinen Wasserschlange aufhalten - EIN TRAUM! Nach der nassen Abkühlung betraten wir mit unserer Gruppe das Festland der Insel Phi Phi Don, wo wir in einem netten Hotel wieder Mal ein köstliches Mittagessen aufgetischt bekamen! Unsere Tour war hiermit auch zu Ende und unser 2-tägiger Aufenthalt konnte nun beginnen. Wir fühlten uns sofort auf der überschaubaren Insel wohl. Nach einer genauen Erkundungstour ging es dann auch gleich zum Relaxen an den Strand. Leider nicht allzu lange, denn unser Sonnenbad wurde durch ein kleines Unwetter unterbrochen. Also kleine Planänderung - der perfekte Zeitpunkt für ein wenig Spa! Für nur 5 Euro genossen wir zur Feier des Tages eine einstündige, entspannende Ganzkörpermassage für Täm und eine traditionelle Thai Massage für Sandy - wo Dehnen & Durchknaxen Hauptprogramm waren!

Den Abend ließen wir dann gemütlich bei gutem Essen und einem Cocktail am Strand ausklingen...dachten wir. Es folgte eine heiße Feuershow - brennende Jonglierkugeln,- und Stangen wurden durch die Luft geschleudert und akrobatische Stunts und Spiele mit dem Feuer waren Teil der Show. Sogar das Publikum durfte bzw. musste herhalten - die "freiwillige" Tamara saß nun im Feuerkreis. Für Sie gab es eine Zigarette "for free", welche der Burningman mit einer schwingenden Feuerkugel direkt vor ihrem Gesicht entzündete - das heiße Finale von Tamara's Geburtstag :D Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem Longtailboot zum Monkey Beach um die Ecke zur nächsten Bucht. Dort verbrachten wir einen halben Tag an dem Strand - nur wir 2 und die Äffchen. Beim Entlanglaufen des Strandes näherte sich dann ein kleines Äffchen Richtung Sandy - richtig nett und zutraulich, doch die Freude darüber hielt nicht lange an. Papa und Mama Affe mit dem ganzen Rudel hüpften auf sie zu und begannen böse zu kratzen. Das war der Zeitpunkt der Affenattacke und der darauffolgenden Flucht ins Meer. Zurückgekommen auf dem Hauptstrand gab es zu später Stunde noch eine Fußmassage um 4€ für uns von zwei lustig angeheiterten Thai-Masseurinnen. Bevor wir die Insel verließen, verschafften wir uns noch einen Überblick von oben und marschierten einige, wirklich einige Treppen hoch zum Viewpoint, was sich wirklich gelohnt hat, denn die Aussicht war der Wahnsinn. Das waren die Phi Phi Islands für uns - zusammenfassend ein Paradies wie man es sich nur vorstellen kann!!!

Mittwoch, 11. Juni 2014

PHUKET - "the place to be"


Auf unserer Weiterreise nach Phuket machten wir noch einen zweitägigen Zwischenstopp in Krabi. Mit der Fähre überschritten wir die Landesgrenze zu einem neuen Land. Auf ein Wiedersehen Malaysien und Hallo Thailand. Angekommen am Ufer legten wir noch eine 5-stündige Autofahrt zurück - dabei merkten wir erst, dass es hier so gut wie keine Straßenregeln gibt. Unser Lenker war der Meinung ihm gehören beide Fahrbahnen und benutze einfach die Mitte. Links von uns etliche Motorbikes mit 3-4 Personen besetzt und geschweige denn einem Helm. Rechts von uns die entgegenkommenden Fahrzeuge denen wir bzw. die anderen uns ausweichen mussten - Chaos pur! Alles klar dachten wir uns - hier läuft das Verkehrssystem irgendwie anders (dementsprechend auch eine höhere Unfallquote). Angekommen in Krabi waren wir nur heilfroh endlich da zu sein. Krabi Town ist eine ziemlich ruhige und kleine Stadt, wieder Mal mit sau gutem Essen und vielen Märkten. Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Phuket. Direkt am Patong Beach hatten wir ein wirklich schönes und billiges Hotelzimmer entdeckt - mit warmem Wasser und sogar einer Minibar. Hier verbrachten wir eine ganze Woche und das war somit auch unser Ausgangspunkt für viele Touren. Angefangen mit dem Ausflug zum bekannten "James Bond Felsen" inklusive Speedbootfahrt, Mittagessen auf der "Muslim Village" und einer Kanufahrt durch gewaltige Felsformationen mitten im Ozean. Weiters trafen wir uns noch mit den Tigern zum Kuscheln und Streicheln und am Abend waren wir live bei einem der bekannten Thai-Fights dabei, wo sogar Klein und Groß voll draufhauen. Unsere nächste Adventure-Tour führte uns zum Raften zu einem riesen Staudamm, ohne dem der Wasserspaß erst gar nicht möglich wäre. Danach ging's mit den Quads auf eine Erkundungsfahrt durch den Wald. Nach der Anstrengung gab's dann ein entspannendes Fish-Spa für uns - ziemlich lustig, wenn die vielen, kleinen Fische so an den Füßen knabbern. Zum Abschluss durften wir noch auf dem Elefanten "Sandy" (wie es scheint ein sehr beliebter Tiername) eine Runde durch den Fluss reiten. Phuket ist eine wirklich traumhafte Gegend mit sehr schönen Stränden und vielen Möglichkeiten, doch leider sehr touristisch. Im Straßenviertel "Soi Bangla" kommt das Feiern auch nicht zu kurz - etliche Clubs mit Tänzerinnen und Ladyboys zeichnen hier das Nachtviertel.


Mittwoch, 4. Juni 2014

Langkawi

Unser nächstes Ziel lautete Langkawi - eine beliebte Urlaubsinsel der Einheimischen. Der Hauptort der Insel heißt "Kuah" - das klingt doch schon mal gut, dachten wir uns. Dorthin ging's mit der Fähre. Auf der Fahrt dorthin sprach uns eine nette Dame aus Malaysien an, die so von unserem Aussehen fasziniert war, so anders wie die Asiaten, dass sie unbedingt ein Foto mit uns Austrian-Mädls schießen wollte - war ziemlich lustig. Angekommen auf der Insel auf der Suche nach einer Unterkunft gab's gleich eine Dusche für uns - es regnete in Strömen, doch wir suchten weiter. Etwas später fanden wir dann ein ganz nettes Gästehaus mit wirklich freundlichen Besitzern, die uns gute Tipps gaben und unter anderem auch ihr Motorbike verliehen. Somit konnten wir die Insel auf eigene Faust erkunden. Am Anfang waren wir noch etwas skeptisch wegen der Fahrkultur der Einheimischen hier und man sowieso auf der linken Straßenseite fährt. Doch wir ließen uns dann doch überreden und das war eine wirklich gute Entscheidung. Also Helm auf und voll Gas drauf los. Es dauerte nicht lange und wir hatten die Straße unter Kontrolle. Unser erstes Ziel waren die 7-Wells-Waterfalls. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch den Tank füllen - "einmal voll bitte" - das kostete uns 5 Malaysische Ringgit, das sind umgerechnet ca. € 1,13. Zu den Wasserfällen mussten wir dann einige Stufen durch den Wald hochsteigen, die gar nicht so ohne waren & ziemlich viele. Aber die Anstrengung hat sich gelohnt - viele kleine Pools mitten im Wald die zum Baden und sogar zum Wasser rutschen einluden. Sehr idyllisch und wir waren dort beinahe alleine in dieser traumhaften Landschaft. Weiteres gab's noch einen wirklich schönen Wasserfall zu sehen. Danach hieß es wieder Stufen runter und weiter zur Krokodil-Farm. Dort sahen wir die verschiedensten Arten an Krokodilen - eines hieß sogar Crocodile-Sandy :) Wir kamen sogar in den Genuss einer Krokodil-Show und durften live bei der Fütterung dabei sein. Zum Abschluss sausten wir mit unserem Motorbike noch zum gemütlichen Ausklang an den Strand.  Dolce Vita!

Sonntag, 1. Juni 2014

Der Weg ist das Ziel!

Unser nächstes Ziel lautet George Town. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Zwischenstopp in "Ipoh". Unser Verkehrsmittel Nummer 1 ist der Bus - und somit auch das günstigste Transportmittel, um hier in Malaysien weiterzukommen. Davor ist jedoch immer noch dieser Weg zur Bushaltestelle, welcher sich oft als ziemlich schweißtreibend und hart erweist, denn wir sagen "Nein" zum Taxi, um in unserem Budget zu bleiben. Sitzt man dann schlussendlich im Bus, spürt man Luxus pur. Breite, komfortable Sitze, die sich auch sehr gut als zweites Bett eignen und am Besten, das alles klimatisiert. Wir bleiben eine Nacht in Ipoh - einer kleinen Stadt mit vielen gemütlichen Kaffees, gutem Essen und einem netten Markt. Am nächsten Tag geht es wieder in unseren geliebten Bus, der uns nach George Town bringen soll - die Hauptstadt der der Insel Penang. Damit man überhaupt vom Festland auf die Insel kommt, muss man die 13,8 km lange Brücke "Penang Bridge" überqueren. Als wir dann endlich am anderen Ufer waren, hieß es aussteigen - doch wir waren noch immer nicht an unserem Ziel. Stattdessen sind wir  nur an einer riesen Bushaltestelle ausgesetzt worden. In der Hoffnung, dass doch noch ein Anschlussbus uns mitnimmt, fragten wir nach einiger Zeit doch jemanden. Ein ortskundiger Engländer, der auch den selben Weg hatte, wartete mit uns auf den richtigen Bus. Währenddessen stoß noch ein verlorener Franzose und bald darauf noch eine verirrte Holländerin dazu - somit war unsere internationale Reisegruppe komplett. Gemeinsam erreichten wir dann doch noch unser Ziel und nach dem Check-in  ging's zusammen on tour. George Town ist eine sehr saubere Stadt mit ein paar wirklich schönen Plätzen. Weiters trifft man in der Stadt auf zahlreiche Traveller aus aller Welt & unter Sightseeing versteht man hier eine riesige Auswahl an gutem Essen - na dann "Mahlzeit" :)

  

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