Donnerstag, 31. Juli 2014

On the road


Für die nächsten 2 Tage machten wir mit "Toyota TownAce Turbo-Toni" (unserem frisch getauften Campervan) die Great Ocean Road unsicher. Diese weltbekannte Strecke entlang der australischen Südküste zieht sich über 243 Kilometer von Torquay nach Allansford. Bei solch einer Kulisse macht einem das lange Fahren auch überhaupt nichts aus! Auf der Route liegen außerdem einige Naturattraktionen, wie die 12 Apostels, Loch Ard Gorge, London Bridge, The Arch und The Grotto, für welche es sich wirklich lohnt einen Halt einzulegen. Ein echtes Highlight :)

Dienstag, 29. Juli 2014

Phillip Island

Nach Mount Buller starteten wir wieder zurück in unsere Heimatcity Melbourne, um noch den ganzen restlichen Papierkram bezüglich unseres neuen Autos zu erledigen. Nach offizieller Ummeldung auf unseren Namen gab’s dann gleich noch eine neue Nummerntafel. Die Alte dient nun somit als Souvenir! Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Phillip Island, ca. 1,5 Stunden von Melbourne entfernt. Jeden Abend kann man hier die "Penguin Parade" anschauen. Total witzig und so putzig wie die Zwergpinguine „Little Penguins“ nach mehrmaligem rein und raus Schwimmen dann hintereinander in kleinen Gruppen aus dem Meer watscheln.  Man kann sie dann sogar bis zu ihren kleinen Häuschen begleiten. Auch Häschen und  Kängurus ließen sich das nicht entgehen. Wirklich ein total cooles Erlebnis! Der erste Halt unseres ganztägigen Ausfluges führte uns zuvor zu "The Nobbies". Ein Wanderpfad führt hier durch eine gewaltige Kulisse von fast schwarzen Felsen und Klippen, welche umgeben sind von grünstem Gras. Die Wellen dort sind riesig und das klare, türkisfarbene Wasser zu den schwarzen Felsen macht es nochmal um einiges spektakulärer. Weiters, waren wir zu Besuch bei den Koalas, welche jedoch großteils (ca. 20 h am Tag) schlafend verbringen. Hier war es also etwas ruhiger. Sie sind aber nicht faul, sondern sparen nur Energie!!! In Cowes, dem Hauptort der Insel und Rhyll, einem kleinen Fischerdorf, von wo man schöne Spaziergänge machen kann, legten wir auch noch Stopps ein. Zum Abschluss fuhren wir noch zum Red Rocks Beach - total lässige rote Felsen im Meer. Nach einem Strandspaziergang, genossen wir hier noch unser Dinner und machten uns dann nach einem weiteren tollen Tag auf den Weg Richtung Westen des Bundesstaats Victoria :)



Montag, 28. Juli 2014

MOUNT BULLER - Challenge pur!


Stolze Besitzer unseres „Toyota Town Ace“ Campervan ging’s für uns on tour. Unser erstes Ziel hieß Mount Buller – da wir nun mobil waren und Cousin Xandi laut Navi nur 3 ½ Stunden von Melbourne entfernt ist, war es keine Frage für uns, den Lechtler Skilehrer auf dem Berg zu besuchen. Also starteten wir voll motiviert gleich mittags los. Nach einigen Kilometern hatten wir dann das Fahren auf der linken Straßenseite auch gleichmal raus, obwohl es ziemlich ungewohnt war alles Seitenverkehrt zu machen, vor allem das Schalten. Doch unsere Racing-Maschine fährt sich wirklich gut! Nur noch eine halbe Stunde bis ans Ziel – das läuft ja wie geschmiert und von Schnee weit und breit keine Spur, da uns Xandi noch kurz vor Abfahrt wissen ließ, dass es relativ stark schneit! Bevor es dann aufwärts ging, erreichten wir zuvor die Einfahrt zum Alpinen Nationalpark. Für den Eintritt mussten wir 40 Dollar + um das Auto über Nacht stehen zulassen 12 Dollar bezahlen. Der Herr an der Kassa fragte uns noch, ob wir auch Schneeketten dabei haben - wir antworteten nur mit „jaja, ganz bestimmt irgendwo im Kofferraum“. Also ging’s weiter für uns. Vorbei an der 1. Halteplatz zum Montieren der Schneeketten – hier wunderten wir uns schon, wozu die Arbeit, die Straßen waren doch frei. Vorbei an der 2. Wechselstation fing es dann langsam an zu rieseln, doch für uns kein Problem, wir sind Schlimmeres von Zuhause gewohnt. Nur wenige Kilometer höher an der dritten und letzten Haltestation für die Ketten, legte der Schnee dann schon auf der Straße an und das nur wenige Meter höher. Sicherheitshalber hielten wir dann doch an und informierten uns wie es die letzten 7 Kilometer bis nach oben aussieht. Die anderen, sehr gestressten Autofahrer konnten es nicht glauben, dass wir es überhaupt so weit geschafft haben und es nur in Erwägung gezogen haben es ohne Ketten zu versuchen. Diese fragten uns nur, ob wir überhaupt den Ernst dieser Lage verstehen. Na gut – da wir oben anscheinend sowieso nicht an den Kontrolleuren vorbeikommen, ging’s halt für uns wieder runter. Dort gab es einen Schneekettenverleih – weitere 20 Dollar & eine kurze Einschulung. Da wir hier auch wieder Handyempfang hatten, informierten wir Xandi, dass wir uns nur um eine Stunde verspäten werden, sind gleich da! Voll ausgerüstet starteten wir wieder hoch. Gleich probierten wir das Gelernte auch umzusetzen und siehe da, die Schneeketten sitzen wie angegossen. Nach weiteren 5 Minuten erreichten wir dann auch den großen Parkplatz am Berg. Nächster Stopp, hier nahm uns ein Wächter in Empfang, welcher uns erklärte, dass die Einfahrt ins Dorfzentrum auf keinen Fall möglich bzw. erlaubt ist – nur mit einem Taxi. Hier war dann erst mal Endstation! Der überforderte Wächter wies uns darauf in einen unzumutbaren, schneebedeckten „Parkplatz“ ein! Fragwürdig folgten wir seinen Anweisungen – ob wir da wohl wieder rauskommen. Lange dauerte es dann nicht und wir steckten Mitten im Tiefschnee fest. So können wir auch nicht stehen bleiben, meinte er nur. Bei dem Versuch vorwärts zu kommen, riss es auch sogleich die erste Schneekette runter und der Herr meinte nur kurz: „Sorry“. Na toll – es war bereits Dunkel, immer noch starker Schneefall, arschkalt und von Hilfe weit und breit keine Spur. Also Zähne zusammenbeißen und Teamwork! Zu den extremen Wetterverhältnissen kam noch dazu, dass wir kein entsprechendes Equipment an Bord hatten.
Improvisieren war angesagt – als Handschuhe mussten unsere Socken herhalten. Nach einer Stunde ergebnislosen Montierversuchen im Tiefschnee, gingen uns die Ideen aus. Der Höhepunkt unseres Tiefpunkts war somit erreicht. Wir sahen uns schon die erste Nacht in unserem Campervan mit dem gekauften Proviant für Xandi (Schokolade+Bacardi) zu verbringen. Gott sei Dank stoß dann doch noch ein zweiter Wächter dazu, der bereit war uns unter die Arme zu greifen. Eine weitere Stunde später mit montierter Kette, durften wir dann doch auf einen anderen Parkplatz fahren – doch auch dieser war nur durch „Sliden“ erreichbar. Die Action ging weiter! Als unser Taxifahrer „Luke“ aufs Gaspedal drückte, drifteten wir mit Sommerreifen auf der nicht erkennbaren Straße slalomfahrend zwischen den Fußgängern ins Dorf. Heilfroh waren wir dann, als wir endlich das Hotel Arlberg erreichten, wo Xandi bereits seit mehreren Stunden auf uns wartete – doch die Freude war dann umso größer. Nun begann der erholsame Teil unseres Winteraufenthaltes auf Mount Buller. Nach einer erfrischenden Schneeschuhwanderung ging‘s zur Besichtigung des Dorfzentrums und einem kleinen Umtrunk. Bestens wurden wir in der Skischul-Unterkunft versorgt. Bekocht wurden wir von Xandi höchst persönlich mit einem mehrgängigen, ausgefallenen Menü. Den großzügigen, herrlich warmen Fernsehraum durften wir unser Schlafzimmer nennen – das war Luxus pur für uns! Der Abend nahm also doch noch ein glückliches Ende und wir hatten eine mortz Gaudi! Am nächsten Tag wanderten wir über die Piste und erkundeten das Skidorf – wo die Preisklasse um einiges höher liegt als bei uns in Österreich. Aber so konnten wir endlich mal wieder unseren geliebten Schnee sehen, den wir eh schon vermissten – doch das reicht uns jetzt auch schon wieder für eine Weile. In Xandi’s Mittagspause haben wir uns dann leider auch schon wieder verabschieden müssen, da wir terminlich schon wieder weiter mussten. Auf die Reise gab’s noch ein hausgemachtes Spezial-Sandwich à la Xandi mit auf den Weg – falls die Reise mal wieder länger dauert ;) man weiß ja nie. Die Fahrt runter war dann auch um einiges leichter und der Schneefall war auch schon wieder zu Ende. Abschließend können wir nun sagen, dass kein Weg für uns zu weit ist und jegliches Wetter kein Hindernis ist. So viel Schnee gab es hier nämlich seit 30 Jahren schon nicht mehr und wir haben uns natürlich einen der schlimmsten Tage ausgesucht. Auf alle Fälle war das eine gute Beweisprobe für unser Autole, welches es gut gemeistert hat und wir uns jetzt Profis im Schneekettenwechseln nennen dürfen! Mount Buller we got you!!


Mittwoch, 23. Juli 2014

Bye Bye Asia - Hello Australia

 















Nach ca. 6 Wochen in 6 verschiedenen Länder, hob unser Flug am 1. Juli von Kuala Lumpur nach Melbourne ab. Auf dem Weg zum Flughafen sprach und noch ein Brasilianisches junges Pärchen an und fragte uns nach Insider-Tipps für Asien – da uns wohl unsere Backpacks gleich als waschechte Traveller verraten haben. Wir unterhielten uns für eine knappe halbe Stunde & am Ende des Gesprächs boten uns die überaus freundlichen Brasilianer sogar ihre Studentenwohnung in Melbourne als Unterkunft an. Da die Preise in Australien sowieso um einiges teurer sind, sagten wir zu diesem Angebot natürlich nicht nein. Nach ausgetauschten Adressen ging’s für uns schon ab in den Flieger. Angekommen um 2 Uhr in der Früh bei erfrischenden 11 Grad machten wir uns wunderlich auf zu unserer neuen Bleibe. Ohne große Komplikationen fanden wir nach kurzer Zeit die Wohnung direkt im Stadtzentrum. Als uns die Türe um 3 Uhr in der Früh  sogar noch aufgemacht wurde und wir herzlich empfangen wurden, konnten wir unser Glück kaum fassen. Für die nächsten 10 Tage durften wir die moderne & großzügige Wohnung mit Küche, Waschmaschine, Internet und sogar eigenem Schlafzimmer unser neues Zuhause nennen – und das alles dazu noch GRATIS! 
Ein eisgekühlter Drink in der ICE-BAR
Nach und nach verließen auch die noch hier gebliebenen Studenten die Wohnung, um in ihre wohlverdienten Ferien zu starten. Ein perfekter Start für uns hier in Australien – so hatten wir genügend Zeit um die lässige Stadt zu erkunden und zugleich ein Auto für die nächsten Monate zu organisieren. Melbourne ist eine sehr internationale Stadt mit einem starken europäischen Einfluss. Wenn man nur auf der Straße entlang geht, findet man schon etliche Künstler wie Musiker, Zauberer, Komiker, Graffiti-Sprayer und viele mehr mit außergewöhnlichen Talenten. Diese sorgen für eine tolle Stimmung bei Alt und Jung – man kann fast nicht daran vorbei gehen ohne stehen zu bleiben! Weiters gibt es interessante Museen, den Crown Complex mit Casino, viele Universitäten, Einkaufszentren, schöne Kirchen und erholsame Parks. Besonders schön war es entlang des Yarra Rivers der sich durch die Stadt zieht und wir als tägliche Jogging-Route nutzten. Ein Tagesausflug führte uns auch zum St. Kilda Beach, wo wir einfach entlang des Strandes liefen bis wir wirklich coole, bunt bemalte Strandhäuschen entdeckten. Zum Abschluss unseres Melbourne-Aufenthaltes luden uns unsere neuen Mitbewohner ein, das Fußballspiel Brasilien-Kolumbien in ihrem Stammlokal bei einem traditionellen brasilianischen Frühstück mit ihnen anzuschauen – und dafür standen wir sogar um 5 Uhr in der Früh auf! Gott sei Dank war hier Brasilien noch gut im Rennen und wir durften eine freudige Atmosphäre miterleben. Wir revanchierten uns für die nette Gastfreundschaft mit viel Schokolade, Mithilfe im Haushalt und einem hausgemachten Kaiserschmarren. Nach einigen Autobesichtigungen, entschieden wir uns dafür unseren Favoriten unter den Campervans gleich zu kaufen. Dies schien uns die beste Variante zu sein, da das Mieten von Autos hier sehr teuer ist und wir glauben noch einiges aus unserer Karre wieder rausholen zu können. Dazu konnten wir den Preis noch um einiges runterhandeln…guter wirklich guter Deal – Business never sleeps! ;) Mit unserem komplett ausgerüsteten Reisemobil konnte unser Roadtrip nun beginnen. Ungern verließen wir jedoch unsere coole Wohnung in der Flinders Street, der besten Straße überhaupt! Für uns bleibt Melbourne als „Little Brazil“ in Erinnerung - überwältigt von einer solchen Offenheit & Herzlichkeit, die wir so noch nicht erlebt haben.   


Samstag, 19. Juli 2014

Einmal nach Indonesien...hin & retour!

Wieder Zeit für einen Länderwechsel – da wir noch ein Zeitfenster von ein paar Tagen bis zu unserem nächsten Flug hatten, entschieden wir uns für einen Abstecher auf die Insel Sumatra, im Nachbarland Indonesien. Von Malakka nahmen wir die Fähre nach Dumai - 2 Stunden Flussweg von Malaysia entfernt. Angekommen am Hafen, erwartete uns eine Schweinehitze.
Jetzt erstmal alles mit der Ruhe – doch kaum waren wir in der Empfangshalle des Hafens, hieß es, dass wir für unser Visa zahlen müssen & dies war gar nicht so billig, vor allem nicht für indonesische Verhältnisse. Na gut, die ganzen Formalitäten wie Passkontrolle und Einreisestempel liefen eher sporadisch ab. Begleitet wurden wir die ganze Zeit von einem sehr aufmerksamen Indonesier, der uns gleich seinen Taxi-Service ins „Stadtzentrum“ anbot. Da weit und breit sonst auch nichts war, blieb uns nichts anderes übrig, als dem Angebot zu folgen. Kurz darauf fuhr auch schon unser „Taxi“ vor. Wir freuten uns auf ein klimatisiertes Auto, stattdessen bekamen wir ein schwindliges Moped ohne Seitenspiegel. Zudem war eine wacklige, fragwürdige Holzkiste an der Seite der Maschine befestigt, was zugleich auch unser Sitzplatz sowie Kofferraum für unsere 2 fetten Rucksäcke waren. Weiters, konnte unser Chauffeur kein einziges Wort Englisch. Na dann – gute Fahrt! Die Straßen waren in einem noch schlechteren Zustand als wir es bereits aus Thailand kannten – dies schien unserem Taxifahrer jedoch nicht aufzufallen. Er steuerte volle Gas auf jedes Schlagloch zu - gut Festhalten war angesagt! Wir waren positiv überrascht, dass unsere Kiste dies allem standhielt. Unser aller erster Stopp war dann auch schon der Bankautomat, da wir wieder eine neue Währung brauchten. Unsere erste Abhebung machte uns auch sogleich zu Millionären, denn 1.000.000 Indonesische Rupie sind umgerechnet ca. 63 Euro. Weiter geht's! Zu diesem Zeitpunkt war uns noch nicht bewusst, wie lange unsere Reise bis an unser Ziel noch dauern wird. Auf dem Weg zur unscheinbaren Reiseagentur, wurden wir von verwunderten Blicken der Einheimischen auf der Straße verfolgt. Gott sei Dank heil angekommen – hier erhielten wir unser Ticket nach Bukittinggi. Dieses Fleckchen war das Nächstliegendste, das uns empfohlen wurde zu besichtigen. Gebucht! Bis zur Abfahrt waren es jedoch noch einige Stunden hin, inzwischen gab es für uns ein super leckeres Mittagessen für ca. 1€ und die Portion war riesig. Unser einziger englischsprechender Tourguide, welcher uns auch das Taxi anfangs organisierte, informierte währenddessen seinen Bruder, ein Lehrer in Dumai. Dieser begrüßte uns wenig später und lud uns in seine Englisch-Sprachschule ein, wo wir uns die restliche Wartezeit mit seinen Töchtern im Klassenzimmer bei einer Tasse Tee unterhielten. Um ca. 17:00 war es dann endlich soweit und wir starteten mit unserem Mini-Van. Wir rechneten mit ca. 7–9 Stunden Fahrzeit, eine genaue Auskunft gab es nämlich nicht! Daraus wurden lange 12 Stunden in einem vollgepackten Kleinbus, in dem kein Wort Englisch gesprochen wurde, es zu einigen brenzligen Situationen auf der Straße kam & der Schlaf sowieso ausblieb. Um 5 Uhr in der Früh brachte man uns nach einem Fahrzeugwechsel doch noch zu einer Unterkunft, wo wir wenigsten ein paar Stunden Schlaf nachholen konnten. Frisch und munter, ca. 4 Stunden später gönnten wir uns erstmal ein 3-gängiges Deluxe-Frühstück für ca. 2€. Diese Insel ist definitiv der billigste Stopp auf unserer Reise.
Den restlichen Tag verbrachten wir zuerst im Dunkeln im Goa Jepang (Japanese Cave) und einer ausgiebigen Wanderung im Sianok-Canyon inklusive einem Lagerfeuer. Abends waren wir dann noch bei der Tanzshow am Dorfplatz, wo wir wieder zur Hauptattraktion wurden. Die ungewollte Aufmerksamkeit der Einheimischen war uns dann doch etwas unangenehm! Gut erholt machten wir an unserem nächsten und zugleich auch schon letzten Tag einen Ausflug zum Lake Maninjau. Der See befindet sich in einem vulkanischen Einbruchskessel, einer Caldera - dessen Kraterrand 600 m über dem Seespiegel von 459 m liegt. Ein Einheimischer war sogar so nett und gab uns noch gratis Übungsstunden fürs Kanufahren. Einen weiteren Besuch legten wir bei einem Silber-Shop ein, welche in dieser Gegend vielzählig vorkommen. Hier wird der Schmuck noch durch reinste Handarbeit hergestellt. Hocherfreut nach den vielen tollen Erlebnissen in der doch kurzen Zeit ging’s wieder auf eine 12-stündige, schlaflose Erlebnisfahrt mit dem Minivan retour. Diese toppte die Hinfahrt nochmal um einiges…leider nicht im positiven Sinne! Unser Lenker versuchte nach der Reise noch zu retten was zu retten war. Er gab sein Bestes, um den demolierten Waagen mittels einem Schraubenzieher zu präparieren – damit die nächste Fahrt auch so "reibungslos" wie die unsere verläuft. Die Krönung unseres Indonesien-Trips!!! Da war die Rückreise nach Malakka auf der Fähre schon um einiges entspannter. "3 Nächte (2 davon schlaflos) und 2 Tage" – eindeutig zu kurz für ein so interessantes und vielseitiges Land, doch ein Grund um definitiv wieder hierher zu kommen!

Dienstag, 15. Juli 2014

Malakka - UNESCO Welterbe-Stadt

Typisches Deluxe-Taxi in Malakka - heute mal mit Sandy am Steuer :)
Nach einem üppigen und sehr leckeren Mittagessen in Little India von Singapur ging es auch schon wieder weiter für uns. Mit dem Bus waren wir in ca. 2 Stunden in unserm nächsten Ziel angekommen - Malakka. Die Stadt ist an der Westküste von Malaysia gelegen und nicht allzu weit von Kuala Lumpur entfernt. Sie ist recht klein und überschaubar, was sie jedoch auch so besonders macht! Malakka hat viel Historisches zu bieten, es gibt sozusagen einen sehr alten und einen komplett neuen Teil der die Stadt verbindet. Man kann auch wirklich alles zu Fuß erkunden – also perfekt für uns! 
Unsere nette Gastfamilie
Als wir mit dem Bus in Malakka ankamen und unser Sachen aus dem Gepäcksfach holten,  fragte uns ein Mann, ob wir noch nach einer Bleibe suchen. Er war wirklich sehr freundlich und hilfsbereit und bot uns sogar an uns gratis zu seinem Guesthouse, mitten im Zentrum gelegen, zu fahren. GRATIS  – da sagen wir natürlich nicht nein! Nach einer relativ kurzen Fahrt sind wir dann angekommen, diesmal nicht in Chinatown, sondern in Little India von Malakka bei „Karims Guesthouse“. Man konnte wirklich sehen, dass Karim und auch seine Frau für die Gastwirtschaft leben. Sie erzählten uns über ihre Familie und gaben uns großartige Tipps für unser Sightseeing. Wir fühlten uns sofort wie daheim! Zudem waren beide auch sehr geschickt beim Kochen, von dem auch wir profitierten. Mehrmals luden sie uns ein mit Ihnen zu kochen und zu essen und wir durften einige tolle einheimische Spezialitäten probieren. Erneut sammelten wir viele Rezeptideen zum selber Nachkochen. 
Satay Fondue
Nach einem ganzen Tag voller Malakka- Sightseeing und einem entspannenden Spaziergang in der Sonne entlang des Flusses sind wir abends in das Restaurant „Capitol Satay“ gegangen. Es wurde uns von Karim empfohlen und es schien wirklich der Renner zu sein. Immer wenn wir daran vorbei gegangen sind, stand eine lange Schlange an. Da wir unter der Woche hingingen, mussten wir glücklicherweise nicht so lange warten. Doch jede weitere Sekunde hätte sich auch noch gelohnt. Direkt in einem Topf, welcher in unserm Tisch befestigt war, wurde eine Paste angerührt mit vieeeelen Gewürzen. In dieser Paste konnten wir all unsere Sachen kochen. Eine Art asiatisches Fondue. Shrimps, jegliche Art von Fleisch, Gemüse, Fisch, Teigware etc. – wir schlugen uns wieder Mal so richtig den Bauch voll! Wieder „zu Hause“ angekommen lud uns Karim auf eine Partie Billard & Bier in seiner Lieblingsbar ein. Gemütlich verbrachten wir dort noch unseren letzten Abend und wurden am nächsten Morgen herzlichst von den beiden verabschiedet!! Auf Wiedersehen Malakka! Bis bald! 

Montag, 14. Juli 2014

Welcome to Singapore & Hello Police Office

In unserer 5. Woche hier in Asien war es mal wieder Zeit für einen Länderwechsel. Von Temerloh fuhren wir weiter mit dem Bus in die zweitgrößte Stadt Malaysias, namens Johor Bharu – von hier aus kann man bereits die Brücke sehen, welche mit Singapur verlinkt ist. Wir verbrachten noch eine Nacht in dieser Stadt, wo es einiges zu sehen und unbegrenzte Einkaufsmöglichkeiten gibt. Viele Einheimische aus Singapur nutzen die kurze Verbindung, um hier günstig einzukaufen, da es auf ihrem Ufer doch um einiges teurer ist! Am nächsten Morgen machten wir uns gut informiert auf nach Singapur – da es hier ein wenig strenger zu geht wie zum Beispiel KEIN Wegwerfen von Müll & Kaugummi & KEIN Spucken auf die Straße, KEIN Trinken und Essen in den öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie auf den Haltestationen (wir wurden bereits nur beim Halten unserer Wasserflasche von einem Beamten drauf aufmerksam gemacht), KEIN öffentliches Zeigen von Zuneigungen, und vieles mehr… Ansonsten muss man mit wirklich hohen Geldstrafen rechnen. Die Reise mit dem Bus dauerte nur eine halbe Stunde - zuerst noch ausstempeln in Malaysia, dann wieder einstempeln in Singapur und nur noch durch den Security-Check, dann wär’s mal wieder bestens gelaufen...dachten wir! Kurz vor dem letzten Gepäcks-Check fielen uns überall die Plakate auf wo geschrieben stand, dass KEIN Pfefferspray erlaubt ist! Okay super – so einen haben wir natürlich zur Sicherheit im Rucksack dabei. Unser Plan: Dann fragen wir halt mal einen Mitarbeiter, ob wir den hier derweil deponieren können und dann bei der Rückreise wieder abholen können?! Die Antwort des Beamten: Bitte einmal mitkommen!! Zuerst ging’s für uns mal ins Zollamtbüro, hier wurde uns der Pfefferspray sofort entnommen und in Verwahr genommen. Das mit dem Deponieren wird wohl nichts…stattdessen musste Tamara, die den Spray dabei hatte, mit einem Polizisten aufs Revier mitgehen. Sandra durfte in der Zwischenzeit im Zollamt warten – wo ihr keine Auskunft gegeben wurde was jetzt eigentlich passiert. Die Beamten hatten noch nie so einen großen Pfefferspray gesehen (für österreichische Verhältnisse war das jedoch ein sehr Kleiner  - Pocketformat), denn der Spray hier zu Lande ist nicht größer wie eine Batterie.  Die sehr jung aussehenden Polizisten dort, machten den Eindruck, als ob Sie überhaupt nicht wussten was nun zu tun ist. Sicherheitshalber machte man mal unzählige Passkopien und Fotos, schrieb Berichte und füllte Formulare aus. Ganze 6 Mal musste Tamara dann den gleichen Zettel unterschreiben in dem stand, dass Sie nun das illegale Gut dem Staat Singapur übergibt.
Die ganze Prozedur hat über 40 Minuten gedauert! Dafür gab es Gott sei Dank keinen Polizeivermerk – aber leider auch keinen Pfefferspray mehr für uns. Was für ein Start und was für ein "warmes Willkommen"...egal, Hauptsache drin. Nun konnte unsere Erkundung endlich beginnen in der Weltmetropole. Unsere Unterkunft verschlug uns wieder mal nach China Town in ein Hostel – wohl überall das billigste Fleckchen. Hier konnten wir sogar mal wieder g’scheid waschen – ein Highlight für uns!!! An unserem ersten Tag gondelten wir mit der Seilbahn über der Stadt nach „Sentosa“ – eine riesen Urlaubs- und Vergnügungsoase, die so ziemlich alles bietet was man sich nur vorstellen kann…einen traumhaften Strand mit Meer, einen riesigen Vergnügungs- und Wasserpark, wahnsinns Einkaufs,- und Hotelanlagen sowie die Universal Studios. Am nächsten Tag machten wir Sightseeing in der wirklich saubersten Stadt, die wir je gesehen haben mit einer atemberaubenden Skyline, Museen, der Formel 1 Strecke, den „Gardens by the Bay“ und Besichtigung des Marina Bay Hotels – eines der lässigsten Gebäude was wir je gesehen haben. Das Hotel, das aussieht wie ein Schiff, prägt die moderne Stadt die wirklich viel zu bieten hat. Mit dem Aufzug fuhren wir bis an die Spitze zur offenen Dachterrassen-Bar, von der man 360°-Aussicht über die Stadt hat...gewaltiger Ausblick!! Dazu war noch der wo möglich coolste Swimmingpool den es wohl gibt auf dem Dach – Wahnsinn!!! Am liebsten wären wir gleich reingehüpft, nur dazu muss man ein Hotelzimmer buchen, das leider über unserem Budget liegt. Dafür ließen wir unsere letzten Stunden hier über Singapur mit einem extrem teuren Cocktail & bei einem traumhaften Sonnenuntergang ausklingen! Trotz einigen Startschwierigkeiten - "Ende gut Alles gut" :) 

Sonntag, 13. Juli 2014

Im ältesten Regenwald der Welt – TAMAN NEGARA

Wieder angekommen am Hafen von Kuala Besut planten wir unsere weitere Route. Spontan entschieden wir uns für die Tour zum National Park "Taman Negara", da dieser Stopp sowieso auf unserer To-Do-Liste stand und es hier von der Ostküste eine direkte Verbindung dorthin gab. Mit seinem 130 Jahre alten tropischen Dschungel beheimatet der Taman Negara das älteste Waldgebiet der Erde, denn Eiszeit, Klimaschwankungen & Veränderungen des Meeresspiegel waren hier so gut wie nicht vorhanden. Unser vollgepackter Minivan mit lauter Travelern aus Frankreich, Marokko, Australien, Österreich und einem holländischen Hahn im Korb war startklar. Die 6-stündige Fahrt verging zügig, denn diese war mal wieder nicht langweilig! Einige unserer Passagiere verließen uns schon etwas früher, dafür tauschten wir eine halbe Stunde vor unserem Ziel noch schnell den Taxifahrer inklusive 2 neuen einheimischen Mitfahrern. In den letzten 30 Minuten legten wir noch 4 kurze Zwischenstopps bei diversen Take-away Imbissbuden ein.  Einer der Einheimischen musste nämlich unbedingt seinen Hunger stillen, ansonsten hätte er die Fahrt wohl nicht geschafft...meinte er! Nett wie er war, dachte er natürlich auch an das Wohl der restlichen Truppe. Auch wir kamen in den Genuss des kulinarisch aufregenden 4-Gänge Abendmenüs. Als Vorspeise gab’s für uns gebackene Bananen. Der Hauptgang, eine Art Shrimps-Gemüse- Kuchen folgte schon wenige Kilometer später. Anschließend servierte man uns ein Reisbällchen und zum Finale gab’s für jeden noch einen saftigen Maiskolben. Damit der Taxifahrer auch seinen Kolben während dem Fahren abnagen konnte, informierte er uns kurz darüber, dass wir nun etwas gemütlicher weiterfahren werden -  in Ordnung, blieb uns ja nichts anders übrig :D Sicherheit geht nun mal vor! Zu unserem Essen auf Rädern hatten wir beste Unterhaltung und gute Stimmung mit den 3 lustigen Einheimischen. Schlussendlich sind wir dann doch im kleinen Dorf Kuala Tahan, direkt beim Zusammenfluss des Tahan und Tembeling Rivers gelegen, angekommen. Hier findet man zahlreiche Floating Restaurants (gebaut auf schwimmenden Plattformen) viele bunte Häuschen und etliche Longtailboats. Einmal jedes Jahr steigt der Fluss bis zu einigen Metern an – aus diesem Grund wird alles am Ufer in der Schlucht gelegene auf schwimmendem Untergrund gebaut. Ausgerüstet mit Rucksack und Stirnlampe ging’s auf zur Jungletour bei Nacht. Zuerst überquerten wir den Fluss mit einem Boot und dann ging’s schon los zum spannenden Wandern mit unzähligen Tierlauten und vielen diversen Tierchen – vor allem etlichen Spinnen und Krabeltierchen. War wirklich cool und interessant das alles auch mal bei Nacht zu erleben. Da wir noch nicht genug hatten, starten wir am nächsten Morgen gleich nochmal in den Regenwald zum Canopy Walk. Dorthin kamen wir nur mit Longtailboot. 12 Hochseil-Hängebrücken luden zum Klettern und Erkunden des erstaunlichen Waldes ein – echt interessant und spannend. 
  


Zeitlich perfekt geplant, packten wir unsere Sachen nach der Wanderung zusammen und erwischten den letzten Bus, den wir gerade noch mit unserem letzten, zusammengekratzten malaysischen Geld bezahlen konnten - wieder mal „Fetten“ gehabt :D. Der etwas in die Jahre gekommene Bus ohne Türen und Fenstern sowie losen Sitzbänken brachte uns mit voller Power in die City namens Temerloh, wo es auch wieder Geldautomaten und sogar eine Bank gab. Fazit: „Nur Bares ist Wahres!!!“ 

Dienstag, 8. Juli 2014

Life is a beach- Perhentian Islands

Nach unserem abenteuerreichen Trip durch Thailand ging es wieder zurück nach Malaysien - diesmal jedoch an der Ostküste entlang! Von Thailand aus reisten wir zum ersten Mal mit dem Zug - bis nach Hat Yai. Einer Stadt ganz im Süden von Thailand gelegen, nahe zur Malaysischen Grenze - so Nahe, dass wir sogar zu Fuß (nach einem "simple" Gepäck-Check) die Grenze überquerten. Von dort ging es dann mit dem Taxi weiter nach Khota Bharu, da es schon relativ spät war und keine Busse mehr fuhren. Nach einer kurzen Übernachtung + Besichtigung der Stadt ging es am nächsten Tag mit dem Bus zum Hafenort Kuala Besut, wo uns ein Speedboat bzw. Flyingboat (waren fast öfter in der Luft, als auf See) in ca. 45 min. zu den Perhentian Islands brachte.


Die Perhentian Inseln sind eine kleine Gruppe von schönen, Korallen bewachsenen Inseln, ca. 19 km von Kuala Besut entfernt. Die zwei Hauptinseln sind Perhentian Besar („Groß-Perhentian“) und Perhentian Kecil („Klein-Perhentian“). Wir waren auf der kleineren Insel, da diese etwas belebter war! Vom Speedboot wurden wir mit einem Wassertaxi an das Ufer des LONG BEACH gebracht. Der Strand heißt zwar "LONG Beach", ist jedoch sehr überschaubar und in kurzer Zeit abgelaufen! ;) Wir ließen's uns wieder Mal richtig gut gehen und entschieden uns für eine gemütliche Unterkunft direkt am Strand gelegen und Zimmer mit Meerblick! Genuss & Entspannung pur waren hier angesagt - wenn auch leider nur für ein paar Tage. Die Inseln gehören zum Pulau Redang National Marine Park, was wohl ihre Schönheit erklärt! Hier gibt es wirklich weiße Sandstrände und türkisfarbenes, klares Wasser! Direkt am Strand sind zudem viele tolle Restaurants und Bars mit gemütlichen Sitzgelegenheiten im Sand, welche nur noch einmal mehr zu dieser traumhaften Urlaubs- und Erholungsstimmung der Insel beiträgt - sehr relaxed! Auch wir haben natürlich ein "Dinner for 2" am Strand genossen!

Und zum Schluss noch some fun facts about the Perhentian Islands: Die höchste Erhebung liegt etwa 100 Meter über dem Meeresspiegel. Fischen und Wegwerfen von Müll ist verboten!!

Donnerstag, 3. Juli 2014

INSELHOPPING


Blick von Koh Tao auf die Inselgruppe Koh Nang Yuan - verbunden nur durch eine Sandbank

Angekommen in Chumpon und einige Stunden später starteten wir unsere Tour von Insel zu Insel :) Die 1. Insel von insgesamt 3en hieß KOH TAO - die Kleinste von allen. Dorthin ging's mit der Nachtfähre, das war auch die billigste Variante. Also verbrachten wir die Nacht in gemütlichen Stockbetten auf See. Wir kamen bereits in den frühen Morgenstunden an - viel zu früh, denn die ganze Insel schlief noch. Ein Frühstück später wurden wir dann doch noch fündig nach einer Bleibe. Die kleine aber feine Insel erkundigten wir wieder mit dem Motorbike. Doch von einer Tankstelle weit und breit keine Spur - auf alle Fälle so wie wir sie kennen nicht, sondern hier wird mit 1 Liter Flaschen Benzin getankt! Na gut - Hauptsache Sprit. Die Insel hat viele nette Plätze mit traumhafter Aussicht, wirklich schönen Bungalows und die Strände sind sowieso ein Traum. Koh Tao ist vor allem bekannt als Paradies für Taucher. Am nächsten Tag ging's dann leider schon wegen terminlichen Gründen weiter zur 2. Insel namens KOH PANGHAN. 

Unser eigenes Bungalow

Hier findet nämlich jeden Monat zu Vollmond die weltweit bekannte "Full Moon Party" statt. Tausende Leute reisen von überall extra an, um diese mitzuerleben. Wir waren bereits einen Tag früher dort, doch viele der Resorts waren bereits ausgebucht. Das war mal wieder eine schweißtreibende und lange Suche nach einem Schlafplatz, doch wir sahen es als ein gutes Workout an - was sich am Ende allemal gelohnt hat! Wir fanden ein wirklich schönes Resort mit vielen kleinen Bungalows, einem eigenen Pool und Restaurant. Unser kleines, eigenes Häuschen stand direkt am Strand. Vom Bett aus sahen wir sogar aufs Meer hinaus - ein TRAUM, als ob es nur auf uns gewartet hätte! Auf der Straße bzw. am Strand entlang war auf der weitläufigen Insel nicht viel los - wie ausgestorben und weit und breit keine Leute anzutreffen, außer in den jeweiligen Resorts. Dafür stand abends  jeden Tag eine andere Party auf dem Programm, entweder im Dschungel, beim Wasserfall und zu jedem möglichen Anlass. Für uns gab's nur die Party zu Vollmond und dort war wirklich die Hölle los. Der Strand war voller bemalter Leute (inklusive uns) mit traditionellen, leuchtenden Farben. Weiters gab's viel Musik und einige Feuerspiele, wie durch den Feuerring hüpfen, Feuerlimbo und Feuerseilhüpfen - ziemlich heiße Geschichte. Am nächsten Morgen sahen wir auch dementsprechend viele Resortgäste mit diversen Brandwunden, Verbänden und sogar einige mit Gips. Nach zwei Tagen auf der Partyinsel Koh Phangan machten wir uns mit leichter Müdigkeit auf zur 3. und letzten Insel namens KOH SAMUI. Diese Insel ist die Touristischste von allen 3en. Viele Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Hotelanlagen. Die Strände & das Meer sind gigantisch und es wird einiges geboten. Wir machten sogar eine Inseltour, wo's uns in den Wald zu malerischen Wasserfällen mit urigen Wasserrutschen mitten in die Pampa führte - unglaublich! Elefanten und Äffchen waren auch wieder dabei - sogar ein Babyäffchen. Sooo nett, es dauerte nicht lange bis es in Sandra's Hände hüpfte, ganz fasziniert von ihrem Armband. Vor lauter Freude darüber wurde Sandra dann auch gleich angebieselt...wie schön! Ein weiterer Stopp der Tour war die Besichtigung der bekanntesten Felsen der Insel namens Grandfather = ein Steinpenis & Grandmother = eine Felsvagina. Tatsächlich anerkannte Sehenswürdigkeiten, die man nicht verpassen sollte... okay, hätten wir dann auch gesehen! Ansonsten war das Essensangebot mal wieder der Wahnsinn und besonders die frischen Fische der Insel hauten uns um. Koh Samui ist eine wirklich aktive Insel, wo Stromausfälle zum Alltag gehören. 
Nach ein paar aufregenden Tagen war unser Inselhopping dann zu Ende und wir fuhren mit der Fähre wieder zurück aufs Festland von Thailand. "HOP-on & HOP-off" :D 

Wasserrutschen in der Wildnis

Frischer Fisch


Travelmap