Sonntag, 31. August 2014

Gute Zeiten - Schlechte Zeiten

Nach vielen guten Zeiten folgen meistens Schlechte  – in unserem Fall wäre das nun jetzt! Nachdem wir unserem abenteuerreichen Farmleben Lebewohl sagten, machten wir uns erwartungsvoll auf Richtung Ostküste – doch das hielt nicht lange an, denn unser Toni machte uns einen Strich durch die Rechnung.
Nach ein paar Tagen Fahrt, Nächten und einigen zurückgelegten Kilometern wollte unser Campervan Toni wohl nicht mehr so richtig anspringen. Da auf der Strecke zur Küste so ziemlich nichts am Weg liegt, landeten wir in einem kleinen Örtchen, wo man in einer Werkstätte feststellte, dass die Zündkerze defekt war. Na gut…dann muss wohl eine Neue her, wird schon nicht solange dauern. Da wir jedoch so ziemlich  am A**** von Australien waren und man das Ersatzteil erst bestellen musste, wurden aus 3 Tagen Express fast eine ganze Woche. Nach einem letzten General-Check in einer weiteren Werkstatt hieße es alles sei wieder in Ordnung und es ging endlich weiter für uns. Freudig spulten wir die Kilometer und näherten uns unserem Ziel, doch dann meldete sich wieder unser geliebtes Automobil. Bei der Hitze und der langen Fahrerei war das auch verständlich. Also gönnten wir Toni eine kleine Ruhepause und checkten nochmals alle Flüssigkeiten. Ein neuer Versuch, doch es dauerte nicht lange und die Kühlflüssigkeit kochte wieder. Toni wurde es wohl zu heiß mit uns 2 Mädls ^^. Wir verbrachten die die Nacht einfach neben der Straße und warteten das Tageslicht ab. In den frühen Morgenstunden hieß es dann auf ein Neues - doch schon nach einigen Metern stieg die Temperatur auf Rot. Da kann was nicht stimmen…wir checkten nochmals, ob auch keine Schläuche verstopft waren - soweit eigentlich alles gut! Sicherheitshalber warteten wir aber noch auf vorbeifahrende Hilfe, um eine zweite Meinung einzuholen was es sein kann. Da hier Mitten in der Pampa kein Handyempfang ist und die Stecke nur sehr rar befahren ist,  dauerte das etwas länger. Die riesigen LKW-Fahrer interessierte es sowieso nicht. Bei der Geschwindigkeit was die drauf haben wäre ein Stopp auch fatal.  Doch dann hielten 2 hilfsbereite Burschen einer Installationsfirma. Diese meinten nur, dass etwas mit der Kühlung nicht stimmt (irgendwo muss ein kleiner Riss sein) und wir doch nochmal sicherheitshalber zurück in die Werkstatt sollten. Mit 50 km/h sausten wir sehr vorsichtig 1 ½ Stunden retour. Nun war es jedoch der Ventilator für den Motor – kein Problem meinten die Mechaniker, gebt uns 2 Stunden dann läuft euer Mobil wieder. Na gut, bleibt uns ja nichts anderes übrig. Als wir dann wieder zurück kamen hieß es: „Euer Auto wird gerade abgeschleppt“! Bei der anschließenden Testfahrt hat es den Motor  komplett überhitzt. Toll. Gerade mal um die Ecke ist die Karre noch gekommen…Die Ersatzteile müsste man erst wieder bestellen und das kann hier wie wir bereits mitbekommen haben, sehr lange dauern. Leider haben wir dazu keine Zeit. Christian kommt ja schon am Sonntag, 31.8. zu uns nach Brisbane.
Gott sei Dank gibt es Plan B à BUS. Leider mussten wir jedoch unseren treuen Gefährten Toni zurücklassen. Doch wir haben bereits alles organisiert. Unsere Freunde von der Farm wurden kurzerhand zu unseren Businesspartner.  Die Karre wird von Ihnen abgeholt und dann noch rausgeholt was geht!
Natürlich nahmen auch wir noch mit, was wir mitnehmen konnten. Unsere Essensvorräte wurden noch so gut es geht verwertet und dienten als Reiseproviant im Bus. Reis &  Nudeln gab es die nächsten 2 Tage für uns :-). Keep Calm - take it as it comes! PS: Ein neuer fahrbarer Untersatz ist bereits gecheckt, diesmal jedoch "nur" gemietet ;)
 

Samstag, 23. August 2014

FARMSTAY - Leben wie am "Ponyhof"

Ein weiterer Punkt auf unserer Travel-To-Do-List: AUSTRALISCHE WORK EXPERIENCE auf einer typischen Farm. Da es von diesen hier etliche gibt, dachten wir da finden wir bestimmt einen Job. Also beschlossen wir in Darwin, dass auf dem Weg nach Cairns die perfekte Gelegenheit dafür wäre.   Wir stellten auf einer hier sehr populären Website (auf der wir auch unser Auto fanden) unser Inserat rein. Schon am nächsten Tag bekamen wir ein Jobangebot auf einer Cattle Station, welche ca. 4h von Katherine entfernt liegt. Perfekt, da es nur ein kleiner Umweg für uns war fuhren wir dort gleich mal hin um uns die Farm anzuschauen. 

Sobald wir den Highway verließen, gab es nur noch eine einspurige Straße umgeben von viel Sand und trockenen Sträuchern, welche uns immer weiter in die Pampa führte. Verkehrsregel #1: Bei Gegenverkehr (kaum vorhanden aber doch) "Ausweichen". Als wir uns dann durch einige Schranken und Kuhherden durchgearbeitet haben, erreichten wir die Station. Wir wurden sofort herzlich empfangen, als erstes von den vielen Hunden (insgesamt 17 Stück). 2 Familien mit 5 Kindern von 2-8 Jahren und eine junge Lehrerin leben und arbeiten hier irgendwo im Nirgendwo. Da wir Österreicher in Australien kein Arbeitsvisum bekommen, gab's  zwar keine Kohle für uns dafür  bekamen wir aber sonstige Leistungen wie die Unterkunft: eigenes Zimmer mit Doppelbett und Badezimmer, Aufenthaltsraum mit gratis Internet, TV und Waschmaschine - juhu. Nach ca. 1 Monat nur in unserem Campervan, genossen wir diesen Luxus so richtig. Weiteres war auch die Verköstigung inkludiert und die war wirklich vom Feinsten. Wir kamen sogar in den Genuss eines traditionellen australischen Barbecues mit fettem Steak vom eigen gezüchteten Rind. Wir halfen dafür überall fleißig mit wo wir nur konnten. Zu unseren täglich Aufgaben gehörten das Saubermachen des Pferdestalles, das Füttern jeglicher Tiere auf der Farm – dazu gehören: 17 Hunde, 1 Katze, 10 Pferde, 5 Schweine, 9 Hennen und über 9000 Kühe. Die Fütterung der Kühe ist die Aufwendigste von allen, hierzu fährt man täglich mit einem Truck voll beladen mit 100 kg schweren Salzsteinen ins Gelände. Die Kühe brauchen diese Zusatznahrung, um bei der momentanen Trockensaison genügend Nährstoffe aufzunehmen.  Bei der Betreuung der Kids waren wir auch immer aktiv dabei, da die Kinder hier zu Hause unterrichtet werden. Zusätzliche Jobs waren auch noch das Treiben der Kühe mit Quads und anschließendem Check ob die Kälber Verletzungen haben (Bisse von Dingos), Schwanger sind, Entzündungen der abgenommenen Hörner haben und das Markieren neu geborener Kälber. Am Abend ging’s dann öfters auf die Jagd. Ausgerüstet mit Gewehren und Scheinwerfern, starteten wir mit dem Geländewagen los. Zielgruppe sind hauptsächlich Schweine und Wallabys, da sich diese sehr stark vermehren und das teure Futter der anderen Tiere wegfressen. Zudem wurden drei Büffel geschossen und wir konnten zusehen, wie der hauseigene Metzger die Tiere gleich vor Ort zerlegte.  Zum Abschluss durften wir 2 Mädls auch noch unsere Zielgenauigkeit an aufgestellten Bierdosen testen. 
Natürlich stand nicht nur Arbeiten auf  dem Tagesplan. Die Besitzer der Farm versuchten uns das Leben auf der Station so nahe wie möglich zu bringen. Wir bekamen fast täglich Reitunterricht mit den Pferden, mit dem Boot versuchten wir unser Glück beim Fischen am nahe liegenden Fluss (einen hatten wir gleich an der Angel) und dazu sahen wir immer wieder einige Krokodile rumschwimmen – hautnah. Doch das absolute Highlight war ein Flug mit dem  eigenen Helikopter. Echt gewaltig – normalerweise wird dieser nur für das Treiben der großen Kuhherden in der Regensaison und für Notfälle benutzt. Doch um uns zu zeigen wie riesig eigentlich das ganze Gebiet der Farm ist (ca. 800 km²), durften wir auch mal bei Sonnenuntergang mitfliegen...der absolute Hammer. Wir hatten wirklich großes Glück mit den Leuten hier, alle waren so freundlich und aufgeschlossen. Zum Abschluss checkten die technisch begabten Männer noch unseren Van durch, damit wir für die Weiterfahrt wieder volle Gas geben können. Der Aufenthalt war ein echtes Erlebnis, was wir jederzeit wieder machen würden. Wir sind überwältigt von der Herzlichkeit und unkomplizierten Art der australischen Farmer. Wir sind ihnen sehr Dankbar für die unvergesslichen Eindrücke & die tolle Erfahrung. Als kleine österreichische Aufmerksamkeit wurden sie von uns am letzten Abend noch mit Speck- und Kasknedl bekocht. Zum Dessert durfte eine Pfanne Kaiserschmarren natürlich nicht fehlen.  Und nun…können wir uns nach der Ausbildung zu offiziellen FARMERNINNEN weiter auf die Reise machen  :) 


Mittwoch, 13. August 2014

Darwin & Around

Von Mataranka aus ging’s dann direkt weiter nach Katherine. Dort starteten wir zu unserem ersten Stopp, den „Cutta Cutta Caves“ – Kalksteinhöhlen mit Tropfsteinen. Gleich darauf ging’s schon weiter zum 32 km entfernten „Katherine Gorge National Park“. Hier findet man zahlreiche spektakuläre Schluchten mit bis zu 70 Meter hohen Felswänden und unzählige Fledermäuse, die einfach so auf den Bäumen rumhängen und ziemlich viel Wind machen mit ihrer Flatterei. Eine kurze Wanderung führte uns zum Aussichtspunkt mit traumhafter Aussicht auf den "Katherine River". Am Nachmittag gingen wir’s dann etwas gemütlicher an – bei den „Edith Falls.“ Zur Abkühlung hüpften wir gleich in den coolen See mit Wasserfall und lässiger Kulisse. Von hier aus wanderten wir dann auch schon zur nächsten Etappe. Einige Meter höher am „Berg“ erwarteten uns schon weitere Outdoor-Pools. Nach der Wanderung bei dem heißen Wetter kamen uns diese gerade gelegen und das Baden in solcher Höhe bei Sonnenuntergang war ein echtes Highlight. Zum Abschluss des aufregenden Tages, machten wir uns mit unserem Wohnmobil wie immer auf die Suche nach einem Campingplatz. Von diesen gibt es hier etliche und je nach Ausstattung (Trinkwasser, Klo, Dusche,…) sind die Parkanlagen gratis oder kostenpflichtig. Etliche  Camper ob Alt  oder Jung, von Luxusmobilen bis zu einfacher Zeltmontur ist alles vertreten. Hier fühlt man sich nie alleine und ist immer unter Gleichgesinnten...die "Happy-Traveller-Community" :D

Am nächsten Morgen raceten wir nach Darwin. Da uns unser Navigationssystem im Stich lies, hieß es aufmerksam auf die Straßenschilder zu achten! Das klappte auch wunderbar, bis irgendwann nirgendwo mehr was von "Darwin" angeschrieben war..."Auweh, da sind wir dann wohl falsch! Voll verfahren, also erst mal checken wo wir denn genau umgehen! Bei der Suche eines Wendeplatzes, bemerkten wir dann, dass wir uns auf einmal bereits Mitten in der City befanden - auch nicht schlecht :D. Darwin ist auf jeden Fall die perfekte Stadt um richtig zu relaxen. Hier spielt sich fast alles draußen ab. Am ersten Abend besuchten wir somit gleich das „Deckchair Cinema“ (ein Kino unter freiem Himmel). Der Film war jedoch wirklich sehr fragwürdig, aber egal, trotzdem ein Erlebnis. Direkt an der Waterfront, gibt es eine schöne Liegewiese mit Zugang zum Meer. Diese Location nutzten wir natürlich an allen 3 Tagen so richtig aus, sei es zum Baden, als Jogging-Route oder als Frühstücksplatz. Weiters sind fast täglich die verschiedensten Märkte mit Allerlei geboten. Wir besuchten den wohl bekanntesten hier in Darwin, den "Mindil Beach Sunset Market". Hier kann man neben einer großen Auswahl von internationalen Gerichten und australischen Produkten auch Livemusik, diverse Shows und dazu anschließend noch den Sonnenuntergang am Strand genießen - echt lässig & super Stimmung! Außerdem gibt es auch hier wieder einige tolle Kaffees, ein großes Krokodil-Areal, Restaurants, Bars mit Livemusik und Cider-Happy Hour!
Von Darwin aus ging’s dann für uns weiter zum " Kakadu National Park". Der Park liegt 171 km östlich von Darwin. Aufgrund seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt gilt er als einer der schönsten Nationalparks in Australien. Vor allem sind viele verschiedene Krokodilsorten in den Gewässern unterwegs, daher gilt auch nur Schwimmen auf eigene Gefahr! Zudem kann man hier alte Felsmalereien der Aborigines bestaunen und einige Billabongs (australischer Begriff für eine Art Teich). Das war's dann leider auch schon für uns in der "TOP END"-Region. Wieder einige tolle Erlebnisse und Momente mehr...


Donnerstag, 7. August 2014

Heading through the OUTBACK

Auf geht’s ins Outback – das Zentrum Australiens, fernab der Zivilisation und Heimat der Ureinwohner. Die trockene Oase umfasst beinahe 3 Viertel der Fläche Australiens. Unsere Route führte uns vom Staate "South Australia" über das "Northern Territory". Nach etlichen Kilometern und Stunden,  weit und breit kein Verkehr und Stille (kein Radioempfang) war unser erster Stopp...

...COOBER PEDY -  selbsternannte Opal-Hauptstadt der Welt und das mitten in der Wüste. Die extremen Sommertemperaturen und der Opal-Abbau führten dazu, dass die meisten Einwohner in unterirdischen Wohnhöhlen, sogenannten „Dugouts“ leben. Dazu findet man eine Kirche, Museen sowie Restaurants und Kaffees unter der Erde. Wirklich spektakulär und angenehm kühl :) 

Ein weiterer Abstecher führte uns noch zu den „Breakaways“ – total coole Felsformationen, dass man glaubt man wäre auf dem Mond. Daher wurde dieser Background auch schon für einige bekannte Filme verwendet, um den Mond darzustellen.

Danach ging's dann schon weiter nach Yulara, unser Ausgangspunkt für den Ayers Rock (Uluru) – eines der bekanntesten Wahrzeichen Australiens. Da es am 1 Tag relativ bewölkt war, statteten wir zuerst den „Olgas“, welche ca. 30 km vom Uluru entfernt sind, einen Besuch ab. Sieht echt interessant aus, wie sich diese Felsformationen zusammengefügt haben. Nach mehreren kleinen Wanderungen rund um die Gruppe von 36 kleineren Bergen, machten wir dann pünktlich zum Sunset halt vor dem Ayers Rock. Den Sunrise ließen wir uns natürlich auch nicht entgehen. Wir starteten um 5 Uhr in der Früh zeitlich drauf los, um im Uluṟu-Kata-Tjuṯa-Nationalpark zu sein. Echt lässig wie dieser riesen Felsbrocken immer wieder seine Farbe wechselt, wobei er zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang immer am schönsten leuchtet. Anschließend wanderten wir noch die ca. 10 km einmal komplett um den Inselberg herum. Man kann sogar auf den 350m hohen Sandstein raufklettern, was wir jedoch nicht machten! Für die Ureinwohner Australiens ist der Berg nämlich heilig und diese haben eine klare Bitte darauf zu verzichten.



Unser nächstes Ziel nannte sich „King’s Canyon.“ Ein paar weitere Stunden im Auto später , kamen wir auch schon in der landschaftlichen  Idylle an. Für die Wanderung war es bereits zu spät – also suchten wir uns einen schönen Campingplatz und kochten uns mal wieder was Leckeres auf unserem Gaskocher :-). In den frühen Morgenstunden starteten wir gleich los zum RIM Walk (ca. 6 km) – nach einigen steilen Stufen in die Höhe, erreichten wir quasi das Plateau auf dem man um den gewaltigen Canyon (riesige Felsschlucht) wandern kann. Von hier aus hat man eine wahnsinns Aussicht! Die roten und teils weißen Felsformationen waren einst Sanddünen, die sich über die Jahre schichteten und durch Wasser & Temperatureinflüssen härteten - kaum zu glauben. 

Anschließend verbrachten wir 2 Tage in ALICE SPRINGS, welche mit ca. 25.000 Einwohnern die 2. größte Stadt von Northern Territory ist.  Auf Grund der Lage (Mitte Australiens)  ist sie auch das urbane Zentrum des Outbacks. Wenn man in die Stadt hinein fährt, vergisst man fast, wo man sich eigentlich gerade auf der Weltkarte befindet, da es viele Grünflächen,  Blumen, Bäume und Parks gibt. Umgeben von der MacDonnell Range, ist die Stadt mehr oder weniger um 4 Shopping Malls aufgebaut mit einigen coolen & ausgefallenen Bars drum herumSpätestens hier trifft man auf zahlreiche Aborigines, welche Großteils arbeitslos und oft angetrunken sind. Dies machte die sonst wirklich nette Stadt, vor allem abends etwas gruselig.  Rund um die Uhr wird jedoch alles von den Polizisten überwacht. Man musste wirklich darauf achten, wo man sein Auto abstellt, da Überfälle hier keine Seltenheit sind.  Da es sonst nicht allzu viel zu tun und sehen gab, nahmen wir spontan noch Didgeridoo-Stunden. Wir haben es sogar geschafft, ein paar echte „Didgeridoo-Töne“ zu erzeugen, das war‘s dann leider aber auch schon. Es ist wirklich schwerer als es aussieht! Aber Hauptsache Spaß und Übung macht ja den Meister!!

Ca. 400 km später hielten wir bei den "Devil’s Marbles". Wirklich massive, runde Felsen, die einfach so neben der Straße aufeinander rumliegen. In Tennant Creek stockten wir noch unser Proviant für die kommenden Tage auf und danach ging’s weiter Richtung Norden, wo wir auch noch bei den "Pebbles" stoppten – die etwas kleinere Version der Devil's.

Nach 10 Tagen, ca. 3200 zurückgelegten Kilometer und viel Zeit mit unserem Toni (PS: fährt übrigens noch immer! ;)) in der freien Natur, näherten wir uns dem Ende unserer Outback-Desert-Tour. Zum krönenden Abschluss fanden wir zufällig noch einen wirklichen Geheimtipp in  Mataranka. Ein Thermal Pool mitten im Wald – Natur pur und Relaxing vom Feinsten.  Ein total nettes Campingareal schließte etwas entfernt daran an - hier war einiges an traditionellem Australischem-Flair geboten. Bei Lagerfeuer, musikalischer Unterhaltung einer Didgeridoo-Band und einer Show mit der Peitsche gönnten wir uns noch ein Cider! :) CHEERS!

Sonntag, 3. August 2014

Adelaide – The Festival Capital

Blick aufs Festivalgelände & River Torrens
Entertainment Center at night
Nach der Great Ocean Road überquerten wir die Grenze zum Bundesstaat South Australia. Wir übernachteten in Mount Gambier und starteten am nächsten Morgen Richtung Adelaide. Die Stadt ist berühmt für seine Vielzahl an ausgefallenen Festivals, die jedoch hauptsächlich in der Sommersaison stattfinden. Da wir also in der Nebensaison dort waren, war es zu dieser Zeit ungewöhnlich ruhig. Jedoch kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Winterfestival, wo wir wieder einige talentierte Straßenkünstler & Attraktionen auffanden. Die Stadt an sich ist wirklich cool und alles wirkt sehr entspannt. Viele schöne Gebäude und Parkanlagen kann man hier sehen – europäischer Baustil. Da das Wetter so schön war konnten wir die City wieder gut zu Fuß erkunden und wollten deshalb unseren Van in der Zwischenzeit parkieren. Nach einigen Extrarunden durch die Stadt fanden wir dann eine Parkgarage, welche nicht allzu teuer war. Da wir zuvor nur auf Parkplätzen im Freien, beziehungsweise sowieso irgendwo in der Pampa parkten, vergaßen wir ganz auf die Größe und Höhe unseres Autos. Zu Hause fahren wir ja kleinere Geschosse :). Nachdem wir uns das Ticket raus ließen starteten wir auch schon drauf los. Und schon klimperte es…“verdammt, das war jetzt unser Dach!!!“ Nach kurzem Schock, checkten wir die Lage und Gott sei Dank erwischte es „nur“ die Antenne...kann man ja wieder gerade biegen. Nochmal Glück gehabt – das passiert uns bestimmt nicht mehr! Größe und Höhe wurden sofort gespeichert und Parkgaragen insofern möglich vermieden. Nachdem das Auto sicher stand, konnte das Sightseeing-Programm losgehen. Wir besichtigten die Adelaide University mit tollem Campus und Bücherei, den Central Market, das Adelaide Oval (bekanntes Stadium für Rugby & Cricket), diverse Kirchen, Festivalgelände & Entertainmentcenter, sowie den schönen River mit Park, etc. In 2 Tagen hat man die nette, kleine Stadt dann aber auch schon gesehen. Für uns ging’s dann weiter Richtung Outback – to be continued…   

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