Montag, 22. September 2014

Schlaflos in Australien














Mit unserem Schlitten ging’s nach nur einem kurzen Powernap in Rockhampton schon wieder weiter an der Küste entlang Richtung Süden. Unser nächstes Ziel hieß Harvey Bay – weils uns dort so gut gefallen hat, dachten wir, schauen wir doch gleich nochmal vorbei. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort…da momentan Hochsaison für die Waale ist & man diese besonders gut an diesem Teil der Küste beobachten kann! Perfekt - das hört sich nach einer neuen spannenden Tour für uns an. Gerade noch eine Fähre am Nachmittag erwischt und schon starteten wir drauf los. 2 Stunden fuhren wir in den Ozean hinaus, doch vergebens, keine Spur von einem in die Luft springenden Waal :( Motiviert schauten wir in das blaue Meer und verwechselten so manche Welle mit einem schwimmenden Fisch. Eine weitere Stunde verging und alles was wir laufend durch den Lautsprecher von dem Kapitän hörten war: „Ohh…hier sind ganz viele“ oder „Wow, jetzt sind wir ganz nahe dran“ – doch das war's dann auch schon, was sein Bildschirm anzeigte. Die lieben Tiere wollten sich einfach nicht zeigen. Gott sei Dank gab es Getränke & Verköstigung die uns bei Laune hielten bei dem sau kalten Wind. Bevor es dunkel wurde, mussten wir dann leider schon die Heimreise antreten. Da die Agenturen „Waal-Garantie“ bei jedem Ausflug versprechen, hätten wir wenigstens das Geld zurückbekommen. Als wir die Hoffnung schon aufgaben, tauchten auf einmal ganz viele Waale auf. Der Kapitän steuerte volle Kraft drauf los. Ganz gespannt beobachteten wir eine Mutter mit ihrem Kind – riesige Flossen konnten wir erkennen. Darauf folgten noch Wasserfontänen, die in die Luft spritzten. Das war dann nach der langen Sucherei wirklich lässig! So gut es ging versuchten wir noch ein super Foto von Free Willy zu schießen. Davon könnt ihr euch ja selber ein Bild machen ;) Als es dann zu stürmen begann, steuerten wir nach einer Stunde Verlängerung auf den Hafen los. Nun konnten wir glücklich das Boot nach einer „aufregenden“ Fahrt verlassen. 
Doch der Tag war für uns noch nicht vorbei. Ab ins Auto und Richtung Gold Coast. Hier wartete eine Freundin auf uns, welche wir 2 Mädls bereits auf unserer Reise durch Asien kennengelernt haben. Nach 3 Stunden Fahrt gab’s dann wieder einen Powernap für uns alle in Southport (Vorort). Als wir noch Southport erkunden wollten, landeten wir ganz plötzlich schon in Surfers Paradise – einmal schnell über die Brücke gedüst und schon waren wir dort! Auch cool :D Auto parken und erst mal Frühstücken – da kam uns ein „All-you-can-eat Buffet“ an der Strandpromenade grad gelegen. Als nächstes starten wir auf das "Q1 Deck", dem höchsten Turm in Australien – perfekt um sich einen Überblick zu verschaffen & die Aussicht lohnt sich wirklich. Zahlreiche Hochhäuser reihen sich direkt an dem gewaltigen Strand entlang. Wie der Name schon verrät, kann man in diesem Paradies etliche spitzen Surfer beim Wellenreiten beobachten...echt cool! Am Abend trafen wir uns dann mit Karyn in ihrer Wohnung in Southport. Das Wiedersehen mit ihr war wirklich nett. Gemeinsam starteten wir dann nach Downtown Surfers Paradise - eine ziemlich relaxte City! Nach einer kleinen Runde durch den Nightmarket, direkt am Strand aufgebaut mit Allerlei Sachen, ging’s zum Essen und auf ein paar Drinks. Die gastfreundliche Karyn bot uns sogar an, bei ihr zu übernachten, was für uns der Himmel auf Erden war – ein Bett, nach einigen harten Nächten in unserem Wohnmobil. Die australische Kunststudentin hat eine interessante Wohnung mit wirklich schönen Kunststücken. Nach einem guten Frühstück, mussten wir uns dann schon wieder Verabschieden, da wir ja einen straffen Zeitplan verfolgen. 
Unser nächstes Ziel lautete Byron Bay. Nach nur 2 Stunden waren wir auch schon dort. Ein wirklich nettes Städtchen, mit einem traumhaften Strand und vielen netten Kaffees, Pubs und Geschäften fühlt man sich sofort wohl. Auf dem "Cape Byron Lighthouse" hat man einen wahnsinns Ausblick. Der weiße Leuchtturm auf der Klippe hat wirklich was für sich. Weiter wanderten wir zum James Cook Lookout – dabei kamen wir voll in den Regen. Da wir am Strand unterwegs waren gab’s auch nichts zum unterstellen. Hier standen wir nun auf einem Felsen mit Bick aufs Meer. Doch der Regen störte uns schon gar nicht mehr, da wir ganz fasziniert den vielen Delphinen in der Bucht zuschauten. Das ist ja besser wie das "Whale watching" :D Doch irgendwie wurde uns dann doch kalt – schnell umziehen, doch unser Urlauber Christian aus dem heißen Taiwan, dachte natürlich nicht dran, dass es im australischen Winter auch mal etwas kühler werden kann. Seine einzig halbwegs warme Montur war pflatsch nass! 
Da hilft nur was Warmes bzw. Alkoholisches trinken. Also hauten wir uns in einen wirklich coolen Laden. Das "Cheecky Monkey's" macht seinem Ruf wirklich Ehre. Hier gibt es keine Langeweile – neben vielen spaßigen Leuten, Gewinnspielen, Verkleidungen und bemalten Gesichtern, musste dazu noch jeder auf den Tischen tanzen, die bereits mit einer speziellen Unterlage verkleidet sind! Der Abend dort hat sich wirklich gelohnt, da wir einiges Absahnten z.B.  500 Dollar auf das Busticket für Neuseeland und noch vieles mehr :D. Nicht schlecht! Nach wenigen Stunden Schlaf, dachten wir, jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt um unseren Gutschein für die gratis Surflessons einzulösen...bei dem schönen Wetter. Der Typ in dem Büro meinte nur, wir sollen ihm eine Stunde geben, damit er alles organisieren kann. Alles klar – in der Zwischenzeit schmeißen wir uns doch an den Strand! Motiviert starteten wir ins Meer auf eine Abkühlung. Christian der etwas weiter weg von uns Mädls im Wasser war, hatte gleich schon einen neuen Freund mit dem er sich unterhielt, dachten wir. Auf einmal winkten uns die beiden zu, dass wir rauskommen sollen. Der Herr machte uns drauf aufmerksam, dass es kurz zuvor eine Haiattacke hier gab und wir wohl besser aus dem Wasser kommen sollten. Verwundert blickten wir herum, da sich noch immer einige Surfer im Wasser befanden und wir uns daher auch nichts dabei gedacht haben rein zu gehen. Bei genauem Hinschauen konnten wir dann auch die Haiflosse sehen, gar nicht mal so weit von uns entfernt. Etwas weiter rechts oben am Strand entdeckten wir dann einen Rettungswagen – doch von einer Durchsage oder Absperrungen keine Spur. Ein paar Minuten später waren dann auch schon drei Helikopter unterwegs und ein riesen Auflauf am Strand. Den Hai konnten wir noch immer in der Bucht rumschwimmen sehen. Die Nachricht hatte in der Zwischenzeit auch schon das Tourismusbüro erreicht – das war’s dann wohl mit unseren Surflessons in Byron Bay, der Strand wird erst mal für 24 Stunden gesperrt! Die Nachricht über die Haiattacke war in allen Medien zu hören - über den Radio erfuhren wir dann, dass der angegriffene Mann leider dabei gestorben ist. 
Okay – also fuhren wir weiter Richtung Coffs Harbour. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen kurzen Abstecher im bekannten Hippie-Dorf "Nimbin". Hier trifft man auf wirklich viele bunte Leute, ausgefallene Häuser & man fühlt sich, als wäre man in einer anderen Zeit  gelandet...echt lustig! Angekommen in Coffs Harbour, verbrachten wir die Nacht auf einem Campingplatz ganz nahe am Meer gelegen. Echt schön –  Wecker um halb 6 Uhr gestellt und auf zum Sonnenaufgang. Praktisch, dass wir nur einige  Meter weiterfuhren mussten um dieses Spektakel zu sehen - ein perfekter Start in den Tag. „Ausgeschlafen“ machten wir uns auf nach Arrawarra. Unser zweiter Versuch es doch noch Mal mit dem Surfen zu probieren. Das Wetter war super, Wellen waren auch da, also nichts wie los zum Surfcamp. Nach einem Kaffee gab’s dann auch schon einen kurzen Vortrag für uns. Rein in den Neopren-Anzug, Brett in die Hand  und ab auf den Strand. Hier gab’s noch Trockentraining für uns und dann starteten wir schon gleich ab ins Meer. Rauf aufs Brett, paddeln, paddeln, paddeln…Welle sichtigen, paddeln, paddeln, paddeln, Aufstehen und Surfen. Ganz easy oder ^^ Nach ein paar Bauchplatschern schafften wir Österreicher es dann doch ein paar wirklich gute Wellen zu erwischen. War eine riesen Gaudi und ein Muss wenn man schon mal hier ist. Mit einem gefühlten Salzsack im Magen, machten wir uns auch nach Newcastle! Non stop action :) 

Sonntag, 14. September 2014

Vollgas an der Ostküste


Mit unserem neuen Reisemitglied Christian im Gepäck, starteten wir direkt vom Brisbane Airport Richtung Norden in die ca. 3,5 Stunden entfernte Stadt Harvey Bay. Da wir nur wenige gemeinsame Tage mit Christian haben war ein sehr straffes Programm angesagt! Wir wollen natürlich, dass er so viel wie möglich in dieser kurzen Zeit von Australien sieht und erlebt! TAG 1: In Harvey Bay angekommen ging‘s dann gleich auf zu unserer ersten Tagestour nach "Fraser Island". Wir verbrachten die Nacht extra in der Nähe, damit wir ja pünktlich dorthin kommen. Sowas wie Pick-up-Service brauchen wir ja nicht, wir sind ja mobil. Also düsten wir mit unserem FORD TREND direkt zum Hafen, wo unsere Fähre weck ging - natürlich 'just in time'. Mit der Fähre konnte es dann losgehen. Nach ca.  45 Minuten betraten wir die größte und längste Sandinsel (90% Sand) der Welt. Dort mussten wir dann in einen powervollen Lkw-Bus umsteigen – und hier ging's gleich vollgas los!! Mit ca. 100km/h racete unser Busfahrer „Butch“ quer durch die Insel auf den Sandstraßen und entlang des 75 Mile Beach. Keine Felsen und auch keine Strömung konnte uns stoppen.  Nun war uns auch klar, wieso sich jeder unbedingt anschnallen musste! Nach einem kurzen Lunchstopp besichtigten wir noch ein wirklich lässiges, altes Schiffswrack und danach gab's noch obendrein eine kurze Erfrischung im "Eli Creek". Der wunderschöne, klare Lake McKenzie war dann unser letzter Stopp zum Entspannen nach der aufregenden Fahrt. Begleitet auf unsere Fraser Island Tour wurden wir die ganze Zeit von einem Kamerateam, welches gerade neues Werbematerial für diverse Promotionvideos braucht...es gab wohl keine bessere Besetzung als uns und kurz gesagt gibt’s noch ein schönes Urlaubsvideo für uns dazu! :-) Der Link für das Video folgt, sobald es online gestellt ist. Die Tour war echt spannend und ein erlebnisreicher Tag ging für uns zu Ende.



Doch es blieb keine Zeit für Entspannung! Von Harvey Bay fuhren wir direkt weiter über die Nacht nach Airlie Beach (ca. 10 Stunden). Von hier aus startete schon unsere zweite Tour und das bereits um 7:30 am folgenden Tag. Um halb 3 Uhr in der Früh, sah es kurze Zeit so aus, als ob wir dort wohl nicht mehr rechtzeitig ankommen würden. Begleitet von vielen Kängurus, die hier und dort mal neben der Straße standen oder auch herumhüpften...ging uns so langsam der Sprit aus. Da es auf diesem Highway nur sehr weit entfernte Tankstellen gibt & zu dieser Uhrzeit viele bereits geschlossen haben, war die Situation etwas kritisch. Plötzlich entdeckten wir dann doch noch eine 24 Stunden Tanke, die aber bereits dunkel war. Mmh...komisch und plötzlich entdeckten wir 2 Männer mit Taschenlampen im Gebäude, doch diese meinten nur wir sollen weiterfahren. Wir sagten, dass es aber dringend ist und wir doch nur etwas Benzin möchten. Doch die 2 Männer im Dunkeln winkten uns nur durch die Glasscheibe und schickten uns fort: "Sorry"! Das war wirklich merkwürdig! Nun mussten wir uns entscheiden zwischen Abwarten bis die Tankstelle aufmacht oder den Reservesprit riskieren um bis zur hoffentlich nächsten geöffneten Tanke zu kommen. Auf der Reserveanzeige standen noch "2 Km to go" als wir zur nächstliegenden Tankstelle, natürlich spritsparend, hinrollten. Juhuu - einmal bitte voll! Doch auch hier war alles Dunkel..."oh nein" - hier war dann mal Endstation für uns. Doch 5 Minuten später kam auf einmal eine Dame, die uns aufklärte, dass Stromausfall in der Gegend war & so erklärten sich auch die 2 schrägen Männer mit Taschenlampe hinter dem Tresen. Mit wenig bis zu gar keinem Schlaf kamen wir 1 Stunde vor Abfahrt am Hafen an! Yeah – da geht sich ja noch ein Kaffee aus! :D 

TAG 2: Nun ging es für uns auf einem Katamaran Sailingtrip zu den Whitsunday Islands!  Blauer Himmel, Sonne und relativ starker Wind – ein perfekter Tag zum Segeln! Die Whitsunday Islands bestehen aus 74 Inseln.  Einfach traumhaft schön dort! Nach dem Morning Tea ging's erstmal zum Schnorcheln in das doch sehr erfrischende Wasser. Mit Neopren-Anzug konnte man es recht gut aushalten und die Unterwasserwelt sprach mal wieder für sich! Einen einstündigen Stopp legten wir dann  noch beim berühmten  "Whitehaven Beach" ein, einer der 10 schönsten Strände der Welt. Für uns bislang definitiv der Schönste!!  Er gilt mit einem Quarzgehalt von nahezu 99 % als einer der weißesten Strände der Welt.  Zurück auf dem genannten „Camira“  - Katamaran erwartete uns dann ein üppiges BBQ und drinks! Just how we like it!   Auf dem Retourweg genossen wir das schöne Wetter auf dem Sonnendeck und ließen es uns dreien mit Kaffee, Kuchen und Käsebuffet gut gehen. 
TAG 3: War zwischendurch mal ein „Tour-free-Day“, somit konnten wir den ganzen Tag relaxen und uns gemütlich Airlie Beach anschauen.  Wirklich ein richtig schönes Plätzchen – hier lohnt es sich echt herzukommen!   Hier spürt man so richtig die relaxete Stimmung - man trifft auf viele Backpackers und findet viele tolle Bars und Restaurants.   
TAG 4: Unsere dritte Tour führte uns dann endlich zum Great Barrier Reef. Um 7:30 hieß es Abfahrt. Ca. 2 Stunden dauerte es bis wir am Hardy Reef angelangten. Das "Great Barrier Reef" besteht insgesamt aus 2900 Reefs und  ist größer als Österreich. Von unserem Boot ging es dann auf die sogenannte Pontun-Plattform, wo man jegliches Schnorchel- und Tauchequipement auffand – sogar eine Taucherbrille mit Sehstärke (Perfekt für Täm das blinde Huhn)!  Wir waren beim ersten Tauchgang dabei. Diesmal gab es sogar 2 Schichten Neopren Anzüge. Mit voller Montur "Ready to go" ging's zuerst auf eine Plattform, wo wir nochmal das richtige Atmen und die diversen Unterwasser-Kommunikationszeichen in Praxis üben konnten. Nur wenig später starten wir auch schon drauf los.  Die 45 Minuten unter Wasser vergingen einfach viel zu schnell!  Was für ein wahnsinns Erlebnis...1500 verschiedene Arten an Fischen und bunte Korallen gibt es hier zu sehen.  Für Christian hieß es sogar noch ein zweites Mal mit der Flasche unterrauchen und diesmal ins Gewässer für Geübte, da er ja nun zu den ausgebildeten Tauchern gehört! Für uns Mädels gab‘s dafür noch einen schnellen Schnorcheltrip und eine Fahrt mit dem Unterwasserboot. Noch kurz auf der Pontun-Plattform gestärkt  waren die knapp 5 Stunden leider schon wieder vorbei und wir mussten wieder Richtung Hafen.  Noch am selben Tag fuhren wir ca. 5 Stunden nach Rockhampton, wo wir dann auch übernachteten.
Es scheint, als wären die guten Zeiten zurück! :) Fortsetzung folgt...

Montag, 8. September 2014

"Welcome to Australia Mr. Schneider"

Geplant & doch verplant! 
Nach 48 Stunden im Bus, kamen wir just in time in Brisbane an. Wir hatten sogar noch ein paar Stunden Zeit, zum Mietauto und diverse Touren zu buchen - bevor wir Richtung Flughafen starteten  um Christian pünktlich zu empfangen! Pick-up 8pm vom Flughafen Brisbane! Das läuft ja wie geschmiert!  Anschließend war sogar noch etwas Zeit, um die 3. größte Stadt Australiens zu erkunden. Wieder eine sehr lebhafte und saubere City, mit vielen Outdoor-Aktivitäten.  Schon voller Vorfreude packten wir unsere Backpacks und düsten mit dem Airport-Train zum Flughafen. Ca. 2 Stunden warteten wir mit Kamera und tollem Welcome-Schild bei den Arrivals. Wir dachten uns: “Hmm...Christian macht es nun aber sehr spannend, hoffentlich ist alles in Ordnung - Visa, Gepäck, Drogenschmuggel….etc.“ Wir versuchten über den Info-Schalter und diversen Crew-Mitgliedern herauszufinden, wo der Bursche nur steckten könnte! Weitere Minuten vergingen...da kann jetzt aber wirklich was nicht passen. Schnell nochmal Christians Flugdaten gecheckt und da bemerkten wir, dass er uns vor Kurzem noch eine neue Nachricht zukommen ließ, mit Ankunft am 1. September. Verdammt! 1 Tag zu früh. Naja…lieber 24 Stunden zu früh als zu spät! ;) Wir sahen es als Generalprobe für morgen an! :D  So nun schnell alle Touren + Mietauto umbuchen und das am Besten ohne weitere Extrakosten! Doch nicht genug…nicht nur wir schienen ein paar Komplikationen zu haben. Uns erreichte eine Schockmeldung aus Kuala Lumpur, dass Christian noch gar kein Visum für Australien hat und dort quasi am Flughafen festsitzt!  Doch Gott sei Dank war das "TS-Travel-Team" sofort zur Stelle. Da wir sowieso gerade selbst am umbuchen waren, checkten wir doch gleich noch nebenbei das Visum für Christian! Der Airport wurde kurzerhand schnell mal zu unserem Büro umfunktioniert - ein freier Autovermietungs-Schalter mit Steckdosen, funktionierendem Computer und Telefon kam uns gerade gelegen! Bereits wenig später hatte Christian das Visum in der Tasche! Nach so vielen spannenden Stunden war nicht mehr allzu viel von der angerissenen Nacht übrig. 
Jetzt rentiert sich die Suche nach einer Unterkunft auch nicht mehr, also blieben wir einfach wo wir waren…am Flughafen "the place to be" gibt’s ja alles was man so zum Überleben braucht! ;) Den nächsten Tag konnten wir dafür nochmal für eine ausgiebige Sightseeing-Tour durch Brisbane nutzen. Auf ein Neues ging‘s dann am frühen Abend zum Flughafen. Nach nur einer knappen Stunde Wartezeit war diesmal auch Christian (vorletzter Passagier) dabei. Ein wahres Déjà-Vu für uns! Als wir uns dann in die Arme schließen konnten, war die Freude umso größer nach den vielen Aufregungen. Ende gut alles gut – Ostküste wir kommen! 

Travelmap