Sonntag, 19. Oktober 2014

Entlang der Westküste...

Nach einem kurzen Aufenthalt in Nelson, ging’s mit dem Bus für 2 Nächte weiter zum Abel Tasman Nationalpark. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Stopp zur Weinverkostung – da Neuseeland ja weltbekannt ist für seine ausgezeichneten Weine. Übernachtet haben wir in Marahau, einem wirklich schönen kleinen Örtchen Mitten im Nationalpark. Als wir im Hostel ankamen wurden wir erstmal „herzlichst“ von unserem deutschen oder österreichischen Gastgeber (same shit – meinte er nur) empfangen. Nachdem er alle Regeln aufgezählt hat, checkten wir unsere Unterkunft erstmal auf eigene Faust. An so ziemlich jeder Wand waren Schilder angebracht was man tun darf und was nicht. Eine Vielzahl an Kameras stellte sicher, ob sich auch jeder an die Hausordnung haltet. Die Klos und Duschen waren zudem etwas weiter vom Zimmer entfernt und da es abends recht frisch wurde und meistens regnete wurden die Klogänge immer gut geplant. Kurz gesagt: nach 9 gab’s nichts mehr zu trinken! Doch das Hostel an sich und die Lage waren wieder ein Traum und mit unserer hammer Truppe war die Stimmung sowieso immer bestens!!  Wir sind wirklich sehr positiv überrascht, wie schön die Hostels in Neuseeland sind. Abends organisierte unser Busfahrer für die ganze Gruppe ein leckeres BBQ. Am nächsten Tag machten wir uns dann gleich nach dem Frühstück auf den Weg und wanderten ganze 6 Stunden durch den Nationalpark! Hungrig von unserer Wanderung gab’s danach erstmal eine große Portion Pasta Carbonara nach französischer Art. Der Franzose in unserer Gruppe hat uns nämlich bekocht! Yummy! Unser nächster Stopp war dann Punakaiki. Auf dem Weg dorthin hielten wir bei den Pancake Rocks – wirklich interessante Felsformationen :)
Auch dieses Mal war die Unterkunft wieder total schön.  Wir bekamen ein kleines Häuschen mit eigener Küche und Bad. Hier waren rundherum nur Bäume & Pflanzen zu sehen und nur wenige Gehminuten entfernt gelangt man an den Strand. Das nutzen wir natürlich gleich aus für einen gemütlichen Spaziergang und für ein wenig Entspannung in der Sonne. Die Bucht dort war wirklich der Wahnsinn – soo traumhaft schön mit Wasserfällen und lässigen Höhlen. Zusammen schauten wir uns dann noch den Sonnenuntergang an!  















Hier lässt sich‘s mal wieder aushalten. Am Morgen bekamen wir sogar noch frisch gebackene Muffins und Brot nach deutschem Rezept.  Nach so viel Toastbrot schätzt man das wirklich sehr! Gut gestärkt ging‘s wieder auf in unser Mobil.  Für einen kurzen Kaffee- und Supermarktstop hielten wir in Greymouth. Hier gab es sonst auch nicht wirklich allzu viel weiteres zu tun und zu sehen. Wir „hüpften“ dann wieder in Franz Josef vom Bus. Wir Mädels im Bus bekamen unser eigenes Häuschen, direkt neben dem Whirlpool. Nicht schlecht! Am Nachmittag schafften wir uns erstmal einen kleinen Überblick von der Gegend und wanderten schon Mal die halbe Strecke Richtung Fanz Josef  Glacier.

Als wir zurück kamen ging‘s dann natürlich gleich in den Whirlpool. Ist ja quasi in unserem Garten! Die Location war wirklich traumhaft. Am Abend starteten wir dann zum Pool-Turnier in die hauseigene Bar. Leider wurden wir von BIG DADDY geschlagen! Trotzdem hatten wir alle einen riesen Spaß. Der nächste Tag begann dann erst ein wenig später für uns. Auf Mittags machten wir uns mal gemütlich auf den Weg zum Gletscher – diesmal die ganze Runde! Gerade rechtzeitig, als wir auf der Aussichtsplattform angelangten, kam dann auch die Sonne raus!! Wie bestellt.
Leider ist der Gletscher allein in den letzten 6 Jahren dramatisch geschmolzen, weshalb man nur noch mit dem Helikopter direkt zum Gletscher gelangen kann. Alle sonstigen Touren enden auf der Aussichtsplattform. Wieder an Board legten wir  noch einen kurzen Halt beim naheliegenden Fox Glacier und  Lake Matheson ein. Der See ist dafür bekannt, dass sich Mount Cook & Mount Tasmann auf der Wasseroberfläche spiegeln. Am nächsten Tag ging's weiter für uns nach Wanaka weiterging. Unsere Aktivität hier: Puzzleworld – hier dreht sich alles um Illusionen und am Ende darf man sich dann noch im Irrgarten verirren! 
Wir genießen unseren Trip mit dem Bus aufs Höchste. Einfach entspannen & zurück lehnen – eine schöne Abwechslung nach sonst so viel eigener Planung und Organisation ;). 


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