Mittwoch, 26. November 2014

Ready for take off - Die Heimat ruft!

Unsere 6-monatige „Weltreise“ geht für uns nun zu Ende – 192 Tage vollgepackt mit Abenteuer, Adrenalin, tollen Leuten, unglaublich schönen Plätzchen & so manchen Pannen ;) …einfach unvergessliche Erlebnisse & Erinnerungen fürs Leben!! Danke an alle, die so fleißig unseren Blog verfolgt haben & quasi immer mit dabei waren!
Gut gelandet am Flughafen in München wartete schon der BESTE Abhol-Service der Welt auf uns: Unsere Daddys :D mit Willkommensschild und Lebkuchenherzen empfingen uns die beiden Herren. So wie wir anfingen, so hören wir auch wieder auf :)


Ein ganz großes DANKESCHÖN!
Eure Mädl's
Tamara & Sandra

Dubai - ein letzter Zwischenstopp!

Liebe Grüße aus der arabischen Metropole Dubai & jetzt Non-Stop nach MUNICH



Ein letztes Mal abheben...von Bangkok nach Dubai und von Dubai nach München flogen wir mit dem Airbus 380 je ca. 6 1/2 Stunden. Im Flugzeug erwartete uns wiedermal der beste Service - Erfrischungstücher, 4-gängiges Menü, Wein und dieses Mal gab's sogar Free-Wifi für uns. Ein Traum mit Emirates! So macht fliegen noch mehr Spaß :D
See you soon!
xxx Sandy&Täm

Sonntag, 23. November 2014

Bangkok - Shop till you drop!

Nach 9 h Flug sind wir um 00:55 nachts bei 27°C in Bangkok, der Hauptstadt Thailands gelandet!  Richtig schön, nach so langer Zeit wieder auf asiatischem Boden zu sein – alles ist so billig & einfach unvorstellbar chaotisch!
"Tuk-Tuk" Fahrt
Bis wir durch die Passkontrolle und Visastation durchwaren und unser Gepäck hatten, war schon fast halb drei, weshalb sich ein Hotelzimmer auch nicht mehr wirklich rentierte. Machen wir es uns doch einfach mit unserer Emirates Decke & Polster hier gemütlich und nutzen noch das FREE Wifi am Flughafen! Um 6 Uhr morgens machten wir uns dann mit dem Airport Train auf ins Stadtzentrum „Phaya Thai“. Da wir in der näheren Umgebung jedoch kein passendes Hotel fanden, entschlossen wir uns gleich mal für eine Fahrt in einem „TUK TUK“, gehört ja hier eh zum Sightseeing. Wir wurden dann auch fündig…ein Zimmer für 6,10€ pro Nacht. Anschließend verschafften wir uns erstmal einen Überblick und marschierten durch die Stadt. Unser erster Stopp war ein kleiner Markt, wo wir uns natürlich sofort einen „fruit shake“ gönnten – ach wie haben wir das vermisst! Danach ging’s in den „Lumphini Park“, wo gerade ein „WORKOUT à la THAI“ stattfand. Mitten auf der Straße trifft man sich & jeder kann bei dem Aerobic-Dance zu lauter Musik mitmachen! Echt witzig – ob Alt oder Jung, männlich oder weiblich, alle sind voll motiviert dabei und haben Spaß. Finden wir super J! Zudem waren wir noch auf der Suche nach einer neuen, etwas besseren Bleibe…lassen wir uns mal nichts reuen die letzten Tage! Außerdem war der Standort der alten Unterkunft echt schlecht, dass man auf dem Heimweg in Bangkok mal schnell verloren gehen konnte °° Auf der Hauptstraße „Silom Road“ fanden wir dann ein richtig gutes Hotel, namens „Silom Avenue Inn“, wo wir dann noch einen richtig guten Deal mit gratis Frühstück aushandelten. Abends gab’s dann wieder ein leckeres Meal um ca. 2€ und danach starteten wir noch Richtung „Patpong“, dem Nacht-und Shoppingviertel Bangkoks. Doch hier hielten wir es nicht allzu lange aus, denn wir waren dann doch ganz schön müde und spürten die Zeitverschiebung. Doch unser Bett musste noch etwas warten…schon in Gedanken bei unserer neuen Unterkunft verloren wir irgendwie komplett die Orientierung und irrten fast 1h in der City rum… haha. Irgendwann gaben wir dann die Marschiererei auf – also musste ein Taxi her! Erstes Taxi hielt und wir gaben unsere Adresse an, doch der Taxifahrer meinte nur „I don’t know“! Der zweite Taxifahrer war da schon besser drauf und antwortet uns nur mit „Yes, yes“ J Na dann mal drauf los. Doch auch er gab nach einigen Runden auf und meinte dann: „Sorry, I don’t know“ – also wurden wir mal höflich aus dem Taxi geschmissen. Doch nun kam uns die Gegend auch wieder bekannt vor und wir fanden Gott sei Dank doch noch Heim & und der Taxi-Service war sogar „for free“ :D à LOST IN THE CITY!! 
Am nächsten Tag, zogen wir dann am späten Vormittag in unser neues Hotel – viiiel besser! Dann kann’s ja weiter gehen mit unserer „To-Do-Liste“. Wir buchten gleich unsere „Cooking Lessons“ für den Nachmittag in der Silom Cooking School, gleich um die Ecke. Gemeinsam mit unserem Kochlehrer Oat und einem Einkaufskörbchen für jeden ging’s gleich los zum Markt. Hier besorgten wir alle Zutaten, die wir für unser 5-gängiges Menü brauchten. Weiteres, zeigte uns Oat die Vielfalt der thailändischen Obst-, Gemüse- und Gewürzsorten. Kann man wirklich nicht mit den importierten Sachen Daheim vergleichen. Als wir alles hatten, machten wir uns schon auf in die Kochschule. Hier erwartete unsere 6-köpfige Kochklasse ein wirklich nettes Ambiente, jeder hatte seinen eigenen Gasherd mit Wok und Reishut. Dazu gab’s noch eine wirklich stylische Kochschürze, dann war das Outfit komplett. Zuerst starteten wir mit einer scharfen „Tom Yam“ Suppe. In unserem Sitzkreis am Boden wurde uns erklärt was wir dazu brauchen und dann ging’s schon los mit der Schneiderei. Das ging auch schon Zack-Zack. Also ran an den Wok und Gasherd an. Wir folgten den Anweisungen unseres Küchenchefs und nach ein paar Minuten konnten wir unsere Thai-Suppe schon servieren. Mhhh und schon ging’s los mit dem Geschmackserlebnis – soo guat! Nach einer kurzen Pause ging’s schon weiter zur Vorspeise. Wieder zurück in den Sitzkreis, um die nächsten Vorbereitungsarbeiten zu erledigen.  Unser 2. Gang nannte sich „Pad Thai“, das sind gebratene Reisnudeln mit Garnelen, Hühnchen, Gemüse und einer Erdnusssauce! Wahnsinn – eine Explosion im Mund. Wir sind echt erstaunt wie schnell und gut wir schon unser eigenes Thai-Essen kochen können. So ging’s dann auch weiter. Als nächstes kochten wir 2 Hauptspeisen: 1x ein Red Curry und 1x ein Green Curry mit Reis. Wiedermal der Hammer! Als krönenden Abschluss gab’s noch ein Dessert: Sticky Rice mit Mango :D Der Kochkurs hat echt riesen Spaß gemacht und sich voll ausgezahlt. Wir bekamen sogar noch ein Kochbuch, damit wir unsere neuen Kochkünste auch Daheim für unsere Lieben ausprobieren können  - also brauchen wir bestimmt demnächst freiwillige Verkoster ;)
Mit vollen Bäuchen spazierten wir noch durchs Stadtzentrum. Ganz in der Nähe befand sich auch der State Tower, welcher auch das Filmset für eine Szene des Films „Hangover 2“ diente. Da starten wir doch gleich mal hoch in die Sky-Bar des 5***** Hotel, natürlich kommt man hier mit entsprechenden Dresscode gar nicht rein. Für uns ging’s hoch in den 64. Stock. Hier empfingen uns auch schon 5 Thai-MitarbeiterInnen in ihren Kimonos und begleiteten uns auf die Terrasse. Ein wahnsinns Gebäude mit Traumaussicht, besonders am Abend. Ein echtes Highlight! Die Cocktails ließen wir jedoch aus, da diese auch für thailändische Verhältnisse zu teuer waren. Zurück im Aufzug machten wir noch gleich einen Stopp in der Lounge & dem Restaurant im 52. Stock, das nochmal alles toppte. Wieder empfing uns eine Mitarbeitergruppe. Von Stufe zu Stufe wurden wir jeweils von einer neuen Dame oder einem Herrn, ausgerüstet mit einer Taschenlampe, zur Bar geführt. Auf einem leuchtenden, roten Teppich auf dem Weg dorthin waren bestimmt 6-7 Stufen, also kann man sich nur denken wieviel Mitarbeiter es hier braucht :D. Luxus pur – alles vom Feinsten. Danach machten wir noch einen kleinen Abstecher in Bangkoks Chinatown. Hier schläft niemand – man glaubt plötzlich in China zu sein. Das China-Viertel ist im Vergleich zu anderen massiv und wiedermal herrscht hier das totale Chaos. Die Hauptstraße dort ist voll mit Ständchen verbaut. Ob Straße oder Gehsteig, alles wird gleichzeitig von Fußgängern, Autos, Bussen, Tuk-Tuks und Motorädern benutzt und jeder fährt nach seinen eigenen Regeln. Echt spannend wie’s hier zugeht :D
Am nächsten Tag trennten uns unsere Wege. Tamara entschied sich auszuschlafen und dann schon mal mit Power-Shopping zu starten. Auf Sandra’s Plan stand der Floating Market. Mit einem Minivan ging’s gleich in der Früh los, da die Fahrt dorthin bestimmt 2 Stunden ist, jedoch nur wegen des chaotischen Verkehrs in Bangkok – sowas Ungeregeltes findet man nicht so schnell. Der Tourguide versuchte uns mit seinem fast nichtvorhandenen Englisch & viel Pantomime zu erklären, was uns den alles erwartet. Das Ergebnis, noch verwirrter wie davor :D guter Job! Wenigstens lächelte unser Tourguide Simon viel und beruhigte uns sehr häufig mit den Worten: „No worries - follow me“. Super Bursche! Angekommen am ersten Stopp wurde man mit Longtailbooten durch Kanäle mit interessanten Häuschen am Fluss gebaut befördert. Echt cool. Nach der Fahrt am Ziel angekommen erwarteten uns der atemberaubende „Damnoen Saduak Floating Market“, einer der wohl Bekanntesten hier in Thailand und zurecht. Eine Stunde hatte man Zeit entweder um ein weiteres Boottaxi zu mieten um direkt Sachen von den anderen Booten zu kaufen oder einfach zum Herumschlendern. Entlang der Kanäle ist man umgeben von Märkten auf festem Boden und sowie von den Frauen, welche fleißig auf ihren Longtailbooten bepackt mit allerlei Obst, Gemüse, Souvenirs verkaufen. Gewaltig was sich hier abspielt. Wirklich spektakulär, wie sich die Boote aneinander reihen – ein fließender Markt! Und schaut mal welche netten Tierchen man hier noch so findet…


















 
Danach ging’s auch schon wieder weiter, dieses Mal wieder mit dem Minivan. Auf dem Heimweg legten wir dann noch etliche Stopps wie z.B.  beim Elefantenreiten, Quatfahren & einem Schießstand, weiter ging’s zur Tigerfütterung oder man hatte auch die Wahl einer Krokodilfarm. Das war wohl, was uns Simon unser Guide erzählen wollte. Die Stopps waren eigentlich auch für die Katz, haben wir ja alles schon gemacht. Jedoch hielten wir auch noch bei einer interessanten Künstlerwerkstatt für Thai-Holzarbeiten. Die waren wirklich nicht schlecht. Am frühen Nachmittag ging’s dann für Sandra wieder retour ins Hotel, wo Tamara schon wartete nach ihrer erfolgreichen Shopping-Tour, quer durch die Stadt, wo so manche Kilometer zurücklegt worden sind. Gemeinsam ging’s auf zum Nachmittagsprogramm. Hier nahmen wir das sehr günstige Wassertaxi, welches uns zu den weltbekannten Tempeln wie dem Sitz des Königs „The Grand Palace“, weiter zum liegenden Buddha im „Wat Phra Kaew“ und dem „Wat Arun“. Eine atemberaubende Architektur und interessante Geschichte. Hier gibt es auch viele Mönche in ihren orangen Gewändern zu sehen. Sollte man nicht verpassen, tolle Atmosphäre hier. Danach gab’s noch eine regionale Delikatesse für uns – gebratener Käfer und Larven :P gar nicht mal so schlecht…echt knusprig und gut gewürzt wirklich g’schmackig ^^ Abends starteten wir dann noch mal durchs Nachtviertel und wieder durch die etlichen Märkte die sich aneinanderreihen. Wir ließen den Abend noch bei einem Chang-Bier und einer asiatischen Live-Band auf der Straße Bangkoks ausklingen!
Munter starteten wir in den Tag, den wir schon lange herbeisehnten - den Tag wo wir unsere Backpacks leeren und Platz für Souvenirs schaffen. Da wir uns das letzte halbe Jahr in Sachen Shopping echt zurückhielten aus Platz,- und Budgetgründen. Dieser Tag war die Motivation durchzuhalten, „knausrig“ zu sein und das Budget zu respektieren :D Dieselben Problemchen, die so jeder Langzeit Traveler hat  - das schweißt halt zusammen! Einen perfekteren Tag hätten wir gar nicht erwischen können, da genau jedes Wochenende der riesige „Chatuchak Market“ stattfindet. Um halb 8 in der Früh starteten wir los. Als wir dort ankamen konnten wir unseren Augen nicht glauben – über 8.000 Marktständchen in Hallen, sowie im Freien findet man hier…gewaltig was sich hier abspielt. Das lässt ein Frauenherz höher schlagen, Markensachen, als auch Handarbeiten und das alles zum Tiefstpreis, natürlich geht nichts ohne verhandeln! Um die Zeit perfekt zu nutzen teilten wir uns auf und trafen uns zu einer Mittagspause und zum Shoppingvergleich. Bis zum späten Nachmittag konnte uns niemand stoppen. Geschafft ging’s dann für eine Verschnaufpause auf ins Hotel, um schnell die Einkaufstaschen abzulegen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen :) Nun ging’s weiter zum entspannenden Teil des Tages: SPA! Mani,- und Pediküre um je 4€ durften hier natürlich nicht fehlen. Und dann war es auch schon soweit – ein letztes Mal unsere Backpacks packen. Morgen ruft die Heimat wieder: Bangkok à Dubai à München à Lechtal :D Der Countdown läuft! 

Mittwoch, 19. November 2014

24 Stunden Sydney

Auf unserem Weg Richtung Bangkok, stoppten wir noch für 1 Nacht in Sydney, da wir auf unseren Anschlussflug warten müssen. Perfekt für uns, somit konnten wir alle bereits gekauften Souvenirs oder nicht benötigten Dinge zuvor schon bei Karin in Sydney deponieren und nun abholen! Und schließlich haben wir die coole City ja auch vermisst!
Wir fühlen uns hier wirklich wie zu Hause…alle kümmern sich bestens um uns! Robert und Rachel haben uns sogar extra vom Flughafen abgeholt! Das erste Mal, dass auf UNS jemand am Flughafen wartet. Wie schön! Mit vollgeladenem Auto fuhren wir dann zu Karin & Dave, welche uns wieder ein Appartement zur Verfügung stellten. Gemeinsam ließen wir dann den angebrochenen Abend noch bei Champagner, Wein & Käse ausklingen! Was für ein WELCOME BACK!
Am nächsten Morgen starteten wir Mädels dann volle Power in die City auf der Suche nach einem Coffeeshop. Dort gab’s dann auch ein Wiedersehen mit Gloria!!! Zum Lunch trafen wir uns dann auch noch mit Therese, die wir auf dem Stray-Bus kennengelernt haben. Therese kommt aus Irland und lebt/arbeitet schon seit über 9 Monaten in Sydney. Leider hatte sie nur eine gute halbe Stunde Zeit…war trotzdem voll nett :) Für uns restlichen 4 Mädels ging‘s mit unserem Chauffeur Robi weiter an den Bondi Beach, diesmal mit besseren Wetterverhältnissen, als beim letzten Mal! Nach einem Strandspaziergang, ging’s noch auf eine kleine Shoppingtour und anschließend lud uns Robi noch auf Drinks in die bekannten „Iceberg“ Bar ein. Wirklich eine tolle Location mit super Ausblick. Dann hieß es für uns schon zurück ins Appartement zum fertig packen. Noch ein schnelles „Goodbye“ zu Gloria, die selber am Samstag für ein paar Wochen nach Hause startet & auch zu Karin & Dave mussten wir „Auf Wiedersehen“ sagen.  Robi & Rachel brachten uns dann wieder zum Flughafen. Wir haben hier wirklich das „komplette Paket“….
Der Abschied fiel uns schwer, denn wir hatten wirklich eine unglaublich tolle Zeit zusammen! Aber der nächste Australien-Trip kommt bestimmt!!! ;) 


Doch jetzt heißts zuerst mal: "Bangkok wir kommen!"

Dienstag, 18. November 2014

Goodbye New Zealand - "Land of the long white cloud"
















Auf geht’s zu unserem Entspurt hier in Neuseeland. Unser letzter Stopp war der bekannte "Tongariro National Park", dem ersten NP in Neuseeland. Auf dem Weg dorthin, sahen wir sogar einen der wohl bekanntesten & sehr raren Vögel für Neuseeland...den „Kiwibird“. Allerdings nur auf einem Straßenschild. Man muss schon echt Glück haben, um einem Kiwi über den Weg zu laufen. Naja…ist ja schon mal etwas. Angekommen im National Park wurde uns leider mitgeteilt, dass der Walk gecancelt wurde, da es in den letzten Tagen ziemlich viel geschneit hat und es daher zu gefährlich ist.
Das „Tongariro Alpine Crossing“ ist eine der weltbesten 1-Tages Wanderungen. Doch wir konnten leider wegen den wechselhaften Wetterverhältnissen und dem starken Wind nicht starten :( Wir waren wirklich enttäuscht, da wir schon voll motiviert waren. Doch wie wir hörten, wurde das Crossing schon die letzten 4 Tage gecancelt – also waren wir nicht die Einzigen. Unser alternativ Programm war dann eine 2-stündige Rundwanderung, wo man schon mal den "Mount Doom" zu Gesicht bekam. Weiteres kamen wir auch an den "Taranaki Falls" und einem schönen Aussichtspunkt namens "Edge of Lava Flow" vorbei. War echt traumhaft schön und die Sonne schien sogar für uns :) Stellenweise mussten wir sogar durch den Schnee stapfen – wahnsinn, das hätten wir hier echt nicht erwartet, da ja bereits schon Sommerbeginn ist. Als wir mit unserer Runde fertig waren, schauten wir uns noch das "Volcanic Center Museum" an, wo die Geschichte der World Heritage Area erzählt wird. Der National Park war nämlich der aller 1. National Park, der hier in Neuseeland eröffnet wurde. Man findet hier die 3 Vulkane namens Ruapehu, Tongaririo und Ngauruhoe. Ruapehu ist der am Aktivsten von allen und dort befindet sich auch ein schimmernder Kratersee. Dessen letzter Ausbruch war in 1996, welcher die ganze Nordinsel in Asche überdeckte. Im Winter kann man sogar am Mount Ruapehu Skifahren und das ist somit auch das größte Skigebiet hier in Neuseeland.

Am späten Nachmittag brachte uns unser Stray-Bus zur Unterkunft “The Park“. Hier ist allerdings nur ein 1-nächtiger Stopp geplant. Doch wir 2 Mädls wollten noch nicht aufgeben und der Tour am nächsten Tag nochmal eine Change geben. Leider war das Hotel für 2 Nächte schon ausgebucht, doch unsere Busfahrerin organisierte uns beiden in einem anderen Hostel ein Plätzchen, nur 5 Minuten von der Gruppe entfernt. Doch als wir dort ankamen, erwartete uns toten Stille. Man merkte richtig, dass die Wintersaison vorbei war und wir waren so gut wie die Einzigen in „Howard’s Lodge“. Auch nicht schlecht…können wir uns mal so richtig ausbreiten in unserem 8 Betten Zimmer, 3 Küchen, 2 Fernsehräume mit Billardtisch :D Wir warteten nur noch auf den Guide, der bereits den ganzen Tag am Wander-Track unterwegs war, um die Verhältnisse zu checken. Am späten Nachmittag schaute man sich dann noch die Wettervorhersage an und dann wurde bekannt gegeben, dass es am folgenden Tag möglich sei, das Crossing zu machen - jedoch nur mit entsprechender Ausrüstung! Juhu da hat sich das Warten mal gelohnt :D Am nächsten Tag trafen wir dann bereits schon wieder auf die nächste Stray-Gruppe. Bevor’s dann endlich losging, wurden wir noch alle durchgecheckt, ob wir auch ja gut ausgerüstet sind. Außer g’scheiden Bergschuhen und Handschuhen, die wir ausleihen mussten, waren wir 2 Tiroler-Mädls „ready to go.“ Da hat es bei so manch anderen schon schlechter ausgesehen. Mit vollgepacktem Rucksack starteten wir los. Ein Shuttle brachte uns zum Start. Bei Nebel und leichtem Regen wanderten wir drauflos. Zu Beginn konnte man nicht wirklich viel sehen, deswegen verpassten wir leider die "Soda Springs". Nach einer Weile kamen wir dann zu den „Devil’s Staircase“. Hier machte man ziemlich die meisten Höhenmeter. Wir hatten wirklich eine spaßige Truppe und ließen uns nicht durch das schlechte Wetter die Stimmung verderben. Oben angekommen, stapften wir dann schon im Schnee – gut, dass wir passendes Schuhwerk dabei haben. Dazu kam noch sehr starker Wind, dass man sich regelrecht dagegen lehnen konnte. Echt gewaltig – uns hätt’s fast verblasen :D doch wir bissen voll durch. Ein paar Minuten später fing es dann noch an zu Hageln! Es war wirklich alles dabei, doch so machte es die Wanderung wirklich spannend. Entlang des am "South Crater" waren wir schon fast am Gipfelt und konnte man schon bald den "Red Crater" erkennen. Am Vulkan oben angekommen, wurde der Untergrund ganz warm und es war richtig toll das ganze Vulkangestein zu sehen. Ganz plötzlich riss es dann auch auf und wir konnten die schneebedeckten Gipfel erblicken – doch nach 5 Minuten war schon wieder alles bedeckt. Auf der anderen Seite rutschten wir dann den Hang im Schnee runter und schon schien wieder die Sonne für uns :-). Was wir dann sahen war atemberaubend…3 kristallblaue Seen namens "Emerald Lakes" und den "Blue Lake", ein saphirblauer See. Das sieht doch nach einem perfekten Lunchplätztchen aus und das sogar mit Sitzheizung, denn auch hier war der Boden fein warm. Ein echt tolles Erlebnis! Nach der Kälte wurde uns sogar wirklich heiß. Dann konnten wir einen der noch aktiven Vulkane sehen & dieser raucht echt ziemlich stark. Der letzte Ausbruch war sogar erst 2012, also nicht lange her. Nach 7 Stunden erreichten wir dann das Ende einer wirklich super Tour. Wir sind wirklich froh, dass wir noch die Möglichkeit hatten, das zu Erleben. Unser Busfahrer wartete schon am Ziel auf uns mit einem kalten Bierchen – ein Traum. Zurück in der Unterkunft hüpften wir noch in den warmen Whirlpool zum Aufheizen. Mit vollem Bauch fielen wir dann totmüde ins Bett. Am nächsten Morgen hieß es dann schon wieder auf nach Auckland – wo wir heute unseren Flieger nehmen, nach 2 gemütlichen Tagen hier in der City. Das nennen wir mal ein gutes Finale für unseren 2-monatigen Aufenthalt hier in Neuseeland! Ready for take off :)





Samstag, 15. November 2014

I believe I can fly!

Mit unserem neuen Busfahrer „Little G“ machten wir uns auf den Weg nach Taupo. Zuvor legten wir jedoch noch einen kleinen „Thermal Pool“ Stopp ein, um uns noch ein wenig aufzuwärmen. Und wir sagen nur eins: DOLCE VITA & das Mitten im Nirgendwo. Das Wetter in Neuseeland ist ganz schön wechselhaft.  Eine Sekunde ist es sonnig mit strahlend blauem Himmel und die andere schüttet es was nur geht. Im Großen und Ganzen haben wir aber immer richtig Glück und genau in den Momenten, in denen wir schönes Wetter brauchen scheint die Sonne!! Und wir sind wirklich überrascht wie warm es doch ist…auch als wir noch auf der Südinsel unterwegs waren. Nach unserem Bad hielten wir noch kurz bei den „Huka Falls“, NZ’s meist besuchte Naturattraktion.  Auf dem “Waikato River“ gelegen, sind diese vor allem für Ihre Geschwindigkeit und die enorme Wassermenge, welche produziert wird, bekannt. Alle 3 Sekunden fließt so viel Wasser runter, dass man einen Olympischen Swimming Pool füllen könnte.

Danach ging’s aber dann Nonstop durch bis nach Taupo. Als wir durch die City fuhren, hatten wir einen tollen Ausblick auf den Lake Taupo, dem größten See Neuseelands. So groß, dass ganz Singapur Platz hat! Wir stoppten, um ein Teil der Stray-Gruppe im Hostel abzuliefern und dort wartete auch schon unser „PICK-UP SERVICE“ für unseren Skydive….eine L-I-M-O-S-I-N-E!!! YEAH! Taupo ist einer der besten Plätze in Neuseeland für einen Skydive. Nirgendwo bekommt man einen günstigeren Deal & das in Kombination mit einer Hammer Location. Blick auf den See, National Park, Berge, City…alles mit dabei! Das Wetter an diesem Tag konnte zudem nicht besser sein! Strahlend blauer Himmel mit viel Sonnenschein! Als wir dann ankamen, gab es eine kurze Einschulung und ein paar Skydive-Videos vorab. In Schale geschmissen, hieß es dann für uns ab ins pinke Flugzeug. Ca. 20-25 Minuten lang war der Flug. Und schon alleine dieser war das Geld wirklich wert! Was für einen unglaublichen Ausblick! Dann hieß es für Sandy auf 12.000ft…fertigmachen zum Absprung. Sie war gleich als erstes an der Reihe! Mit eigenem Kameramann an Ihrer Seite und Ihrem Sprungpartner jumpte sie dann aus dem pinken Flitzer. Zag und Weg.
Für Tamara ging’s noch ein bisschen weiter hoch, auf 15.000ft und dafür gab es noch ein wenig extra Sauerstoff. Nachdem alle 12.000ft Jumper draußen waren, und man auf richtiger Höhe war, hieß es auch für Tamara: LET’S JUMP! Wir sagen euch nur, das war das ABSOLUT BESTE…EVER!!! So cool. Einfach unbeschreiblich! Was für ein Gefühl im freien Fall mit so einem Ausblick….wir hatten so viel Spaß mit unseren guys in der Luft!! Und wir durften sogar anschließend noch selbst den Fallschirm lenken! Danach schauten wir uns noch zusammen unsere Videos an und bekamen obendrein noch ein wirklich cooles T-Shirt. Vor der Türe wartete dann schon wieder die LIMO und diesmal privat NUR FÜR UNS!!! VIP Service vom Feinsten! Unser nächster Skydive kann kommen!

In unserm Hostel „Blackcurrant Backpackers“ angekommen, zeigte uns der Receptionist unser Zimmer und wir dachten uns nur…WOW das sieht ja aus wie in einem Hotel - ganz ungewohnt nach unseren geliebten Stockbetten-Zimmern.  2 große Doppelbetten mit Matratzenheizung, Kühlschrank, geräumiges EN-SUITE Badezimmer….Gefällt uns! Als unsere Travel-Freundin Katie (auch wie die Katie zuvor aus den UK stammend) ins Zimmer kam, teilte sie uns mit, dass wir ein UPGRADE bekommen haben, da unser eigentliches Zimmer irgendwie noch nicht fertig war! Was für ein PERFEKTER TAG!  Danach gönnten wir uns noch ein kühles Ginger Beer im „Dixies Brown“  an der Lakefront und spazierten anschließend gemütlich durch die City. Wirklich ein total netter Ort, wo man unbedingt einen Stopp einlegen sollte! Abends joggten wir dann noch entlang des Lake Taupo, vorbei an wirklich unglaublich schönen Häusern & alles wieder sehr gepflegt.Den nächsten Tag starteten wir erst um mittags herum…so spart man sich wenigsten den LUNCH ;). Unsere Betten waren wohl einfach zu bequem! Nachmittags machten wir dann einen ca. 3 stündigen Walk entlang des „Waikato Rivers“. Ziemlich am Beginn kommt man am SPA PARK vorbei, in dem es einige Thermal Pools zum Entspannen gibt. Uns war jedoch schon ohnehin zu heiß, also entschieden wir uns noch weiter bis zu den „Huka Falls“ zu wandern. Auf dem Rückweg suchten wir uns noch eine schöne Stelle zum Relaxen. Abends machten wir noch einen ordentlichen „Pak n‘ Safe“- Run, dies ist nämlich einer der billigsten Supermärkte in Neuseeland. Unser Vorrat wurde somit mal so richtig aufgestockt! Auch unsere letzte Nacht in unseren mega komfortablen Betten wurde so richtig  ausgenutzt. Nur wenige Stunden bevor uns der Bus wieder abholte, standen wir auf und gönnten uns erstmal alle eine Deluxe Shower. Noch kurz eine Runde in die City und dann mussten wir eh schon wieder zu unserer Pick-up Location…voll gepackt! Und die Tage werden immer weniger!!
















An board, ging‘s auf zu unserem nächsten Stopp: FARMSTAY in WHAKAHORO! Die Farm, welche im „Whanganui National Park“ liegt, trägt den Namen „Blue Duck Station“, denn dort findet man die vom Aussterben bedrohten "blue ducks"! Diese besonderen Tiere leben nur in extrem sauberen Gewässern. Eines der Hauptanliegen der Farm ist es deshalb mit einer Vielzahl von Projekten diese Tiere und Ihre Umgebung zu schützen bzw. zu erhalten. Ca. 3 Stunden dauerte die Busfahrt dorthin. Gemeinsam mit 7 weiteren Leuten zogen wir in unser River-Lodge, welches ca. 1 km vom Hauptgebäude entfernt war und einen unglaublichen Blick auf den „Whanganui River“ bietet. Hier kamen wir uns dann so richtig „Abgeschieden von der Außenwelt“ vor! Es gab keinen Fernseher, kein Internet und die ersten 2h auch keinen Strom - also Zeit zum Abschalten!  Einige Aktivitäten wurden während unseres Aufenthaltes angeboten: Horse-Riding, Fishing, Hunting, Shooting,  Kajaking, Safari etc….haben wir ja schon alles in unserem Australia Farmstay dabei gehabt, weshalb wir uns einfach mal fürs "NIX TUN" entschieden haben. Da es auch so gut wie die ganzen 2 Tage, die wir dort verbracht haben nur geregnet hat, wurde jedoch auch aus unseren geplanten Walks nicht viel…stattdessen machten wir nur einen kleinen Spaziergang rüber zum Haupthaus und abends grillten wir Marshmallows am offenen Feuer - auch nicht schlecht!
Und dann heißt es nur noch: 7 days to go…

Next Stops: Hobbiton, Rotorua & Lake Aniwhenua



Nach Mourea ging’s in eine andere Welt namens „Hobbiton“.  Hobbiton ist ein Filmset der „Hobbit-Filme“ sowie der Triologie von „Herr der Ringe“. Zudem hat man von hier einen spektakulären Ausblick auf die  „Kaimai Ranges“.  44 kleine Hobbit-Häuschen, The Green Dragon Inn, The Mill, Gärten u.v.m. kann man hier in „The Shire“ besichtigen. Das wohl bekannteste Häuschen ist das „Baggins Haus“ in dem Bilbo & Frodo leben.  Wahnsinn was hier Peter Jackson & sein Team aus einem kleinen Stück vom „Waikato Farmland“ geschaffen haben. Der Großteil der Dinge was man dort sieht ist alles echt, also Natur pur, jedoch gibt es auch einige künstliche Dinge, die extra für die Filme gemacht worden sind. Sowie ein künstlicher Baum der aus Taiwan importiert wurde (auch Million Tree genannt), künstliches Moos auf Zäunen das aus Farbe, Essig & Joghurt hergestellt wird, etc. Wirklich interessant hier durch zu wandern, zumal wir extra noch die Filme hier in Neuseeland angeschaut haben!! Nach einem Pint im „The Green Dragon“ brachte uns der Bus von der Fantasy-Welt in den Kurort Rotorua. 















Hier stoppten wir für 2 weitere Nächte und man konnte es sofort „riechen“ als wir dort ankamen. Rotorua liegt in einem der geothermisch aktivsten Gebiete der Erde. Man findet hier viele Geysire, heiße Quellen und Schlammtöpfe, weshalb man in der ganzen Stadt den aufsteigenden Schwefelgeruch riecht (ähnlich wie faule Eier). Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch zumindest ein wenig an den Geruch. Unser Hostel dort nannte sich „Rock Solid Backpackers“ und war wirklich günstig und extrem gutZusammen mit unseren Stray-Freunden kochten wir am Abend Mexikanisch…Tacos&Burritos und anschließend gab es noch eine Partie Scharade. Am nächsten Tag starteten wir dann auf zu einer kleinen Besichtigungstour. Quer durch die City und anschließend marschierten wir durch den "Kuirau Park", indem es einige geothermal pools zu sehen gibt. Hier gönnten wir uns auch ein entspannendes Fußbad. Einen kleinen Lunchstopp legten wir entlang der Lakefront des Lake Rotorua, dem 2. größten See in NZ ein. Wieder hatten wir Glück mit dem Wetter und es war wirklich sehr warm und die Sonne war so gut wie immer da!! Wir wanderten noch ein kleines Stück entlang des Sees und kamen an einen tollen Platz wo das Wasser ganz weiß war, da hier das Wasser so viel Sulphur enthält. Das einzige was störte waren die unzähligen Sandfliegen!! Die sind wirklich anderst lästig!! Auf dem Retourweg Richtung Hostel kamen wir noch an dem Museum und den Government Gardens vorbei. Hier findet man einen komplett anderen Baustil. Alles wieder total sauber und gepflegt…wie eigentlich in ganz Neuseeland. Rotorua ist ein echt nettes Plätzchen.  Am letzten Tag dort gönnten wir uns noch ein gutes Frühstück und legten einen kleinen Souvenirshop und Spaziergang zum Lake ein bevor es wieder hieß….back on the bus. 
Unser nächstes Ziel: Lake Aniwhenua.  Lake Aniwhenua liegt im Kaingaroa Forest (1400km2) und ganz in der Nähe des Ortes "Murupata". Die Einwohner hier sind zum Großteil arbeitslos, da ihre Jobs durch Maschinen ersetzt worden sind. Fazit: viele Gangs und Alkoholismus. Die Kinder bekommen teilweise den ganzen Tag kein warmes Essen. Es gibt hier also einige Probleme. Wir mit Stray stoppten in einem wunderschönen Lodge, ca. 15 Minuten von dem Dorfzentrum entfernt gelegen, das von dem Maori Stamm "Ngati Manawa" geführt wird.  Wir waren sehr überrascht, als wir dieses schöne Lodge sahen, denn wir haben etwas weniger erwartet. Diesmal gab es auch kein Matratzenlager, sondern schöne 4-Bett Zimmer. Unsere Gastgeberin „Natalie“ hat uns herzlich empfangen und sie verkündigte stolz, dass sie heute ihr 1-jähriges Bestehen feiern! Wieder einmal wurden wir bestens versorgt und lernten hier was ein „Hangi“ ist. Ein Hangi ist eine traditionelle Methode das Essen zu zubereiten. Man gräbt ein Loch in den Boden und gibt glühend heiße Steine rein. Das Essen wird dann in Körben drauf gestappelt und hier ist es ganz wichtig, was man zuerst rauf gibt. Was länger braucht unten was weniger lang braucht oben…von Gemüse, Kartoffeln bis Fleisch & Fisch, alles kann rein. Dann werden die Steine mit Wasser abgelöscht und der Dampf wird jedoch durch dicke, spezielle nasse „Stofffetzen“ festgehalten und dann mit einer Plane und „sauberem“ Dreck überschüttet. Ca. 2,5 h dauert es bis alles seinen perfekten Garpunkt erreicht hat. Man macht ein „Hangi“ jedoch nur an besonderen Anlässen, wie Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen oder wenn ein neuer Stray-Bus ankommt. Die Gegend ist auch bekannt für seine Aale. Es war also ein MUSS ein bisschen Aal zu probieren. Bis das Essen fertig war, blieb noch genügend Zeit für uns, um die Gegend zu erkunden und ganz wichtig…zum Entspannen und Sonnen. Auch für Rugby hatten wir natürlich noch eine Minute übrig. Rugby ist hier nämlich der Nationalsport. Die Maori All Blacks spielten gerade gegen Japan…und Gott sei Dank gewann NZ!! Und wieder gab es ein Festmahl für uns. Perfekt gegartes Hühnchen, Schweinebraten, Süßkartoffel, Stuffing, Salat, natürlich Aal  u.v.m. Zum Nachtisch gab’s noch selbstgemachten Spongecake mit Pfirsichen und Pudding. Jeder von uns bezahlte 75$ für die Unterkunft und komplette Verpflegung. Das übrige Geld und auch das übrig gebliebene Essen kommen den Einwohnern der Gemeinde zu Gute. Unter der Woche liefern sie das Essen direkt an die Schulen…im letzten Jahr lieferten sie alleine 3000 Essen aus. Murupata hat 1000 Einwohner - also wirklich toll. Unsere Gastgeberin sprach nach dem Essen noch ein paar Worte und dankte uns von ganzem Herzen, dass wir von überall aus der Welt  zu ihnen kommen, einem Fleckchen Mitten im Nirgendwo gelegen, und was unser Geld alles bewirkt. Ihre Worte waren wirklich sehr emotional und man vergisst ganz schnell die „kleinen“ eigenen Problemchen. Leider waren wir an einem Sonntag dort, und machten daher keinen Abstecher in die Schulen. Schade. Aber echt großartig was diese Menschen dort bewirken mit ihrem Traum und Ihrer Vision, ihre Heimatgemeinde wieder zu einem besseren Ort zu machen…nicht zu Letzt für ihre Kinder.

Dienstag, 11. November 2014

Zurück zum Ursprung - Meet & Greet mit den Maoris


 













Nach ein paar tollen Tagen in Auckland hüpften wir wieder auf den Bus und diesmal ging’s nach Raglan, einem kleinen Surferort im Westen der Nordinsel. Zum ersten Mal war unser Busfahrer eine Frau - und in diesem Fall müssen wir leider bestätigen, dass Frauen und Busse nicht unbedingt zusammen passen. Nach ca. drei “beinahe Unfälle“ kamen wir dann endlich heil in unserer Unterkunft an: „The Sleeping Lady Lodge“.  Das Hostel befand sich ein wenig abgelegen auf der anderen Seite der Stadt, umgeben von nichts außer Natur und super Aussicht aufs Meer - echt tolle Lage. Anna, unsere Busfahrerin brachte uns runter an den Strand, von wo wir dann wieder ca. eine halbe Stunde retour zu unserem Lodge marschierten.  Der Weg stellte sich als ziemlich „steinig“ heraus…siehe Foto. Und so ging’s fast den ganzen Weg entlang des Strandes. Doch wir waren trotzdem schneller als die anderen, die wieder mit dem Bus zurückfuhren. Angekommen machten wir noch einen kleinen Stopp bei dem „Inspiration Lookout“, von wo man einen atemberaubenden Blick auf das Meer und den Strand hat. Und es könnte nicht besser sein…schien hier auch gerade die Sonne und wir genossen ein paar entspannte Minuten und natürlich sammelten wir  neue Inspiration! Nicht genug für uns. Auch den Bush Walk, rund um das Lodge stand noch auf unserem Programm. Ungefähr 1h ging’s durch den Wald – wirklich nur Wald & Busch. Von gerichteten Wegen keine Spur...es sah so aus, als ob es hier einen größeren Windsturm gegeben hat. Bäume und Palmen lagen nur so rum und man musste teilweise unten oder oben drüber, doch natürlich kein Problem für uns.  Unsere Busfahrerin tischte uns dann abends ein tolles BBQ  mit Beilagen und Salaten auf.  Und wir müssen sagen, kochen kann sie!  Lecker Schmecker! Mit vollen Bäuchen ging’s dann noch mal on tour! Da es bereits dunkel war, machten wir uns auf den Weg zu einer besonderen Stelle, wo man Glühwürmchen sehen kann, ganz viele – echt cool und das nur wenige Minuten vom Hostel entfernt. An unserem zweiten Tag in Raglan entschieden wir uns ein wenig näher ins Stadtzentrum zu ziehen. Also siedelten wir für unsere 2 weiteren Nächte ins „Raglan Backpackers“. Ein wirklich tolles Hostel, wo man sich wie zu Hause fühlt.  Schöne, voll ausgestattete Küche mit rießem BBQ Grill & Pizzaofen! Obendrauf konnte man noch gratis Kajaks ausleihen und die Matratzen im Zimmer waren beheizt - ein Traum für jeden Backpacker! Raglan ist der Hotspot für Surfer in Neuseeland. Viele schwören darauf, dass es hier die besten Wellen gibt! Da wir jedoch unsere Surflessons schon in Australien gemacht haben, entschieden wir uns für einen Kajak-Trip rund um den See. Weiteres kann man hier auch einige tolle Walks machen, welche wir auch für unsere Jogging-Route nutzten.  Raglans Zentrum besteht hauptsächlich aus einer Straße, wo man aber viele gemütliche Cafés & Shops auffindet. Definitiv ein Plätzchen zum länger bleiben! 
Da jedoch noch einiges auf unserem Reiseplan steht, mussten wir nach 3 Nächten schon wieder weiter: Nächster Halt: Mourea – unser erster Cultural Stopp. Auf dem Weg dorthin stoppten wir noch bei den "Waitomo Caves". So lässig, die Höhlen sind unterirdisch und von der Erdoberfläche konnte man gar nicht glauben, was sich unter der grünen, hügeligen Wiese abspielt. Ausgerüstet mit extrem dicken Neoprenanzügen, Gummistiefeln und Helm mit Licht starteten wir drauf los. Durch eine enge Felsspalte ging’s über eine Leiter runter ins Dunkle und gleich mal voll ins eiskalte Wasser. Erstmal Stirnlampe an, sonst sieht man ja hier nix. Durch knietiefes Wasser wateten wir mal drauf los mit unserem Guide. Dieser führte uns ca. 3 Stunden durch die Höhlen. Von lässigen Steinformationen, altem Holz welches wie Stein aussieht, raften in einem Gummireifen und Jumps von Felsen war alles dabei. Obendrauf gab's auch noch eine gratis Schlammpackung :D Nach unserem Schwimmpart im a....kalten Wasser gab’s eine kurze Pause mit heißem Orangensaft und Schokolade – das brauchte man auch danach dringend zum Aufheizen. Doch das absolute Highlight war, als wir unsere Lampen ausmachten. Auf einmal erstrahlte die Unterwelt mit lauter Glühwürmchen. Ein atemberaubendes Erlebnis – die Würmchen funkelten wie Sterne rund um uns herum. Traumhaft schön!
Durch eine weitere seeehr enge Felsspalte kletterten bzw. krabbelten wir uns dann Richtung Ausgang. Als wir dann wieder Tageslicht erblickten, schauten wir noch auf das Feld zurück, welches wir gerade unterirdisch durchquert haben – UNGLAUBLICH! Das „Tumo-Tumo Tubing“ sollte man wirklich mal gemacht haben - doch danach freuten wir uns riesig auf unsere heiße Dusche! Nach der Aktion starteten wir dann weiter zum Maori Dorf. Kurz vor Mourea empfingen uns dann 2  Maori, unsere Gastgeber.  Sie begrüßten uns herzlich mit einem lauten „Kia Ora“ (Maori für: Hello, Welcome, Thank you…mehrere Bedeutungen) Sie erzählten uns einiges über ihre Familie bzw. ihren Stamm und gemeinsam fuhren wir dann zu den „Okere Falls“, den höchsten kommerziell genutzten Wasserfall fürs Rafting mit 7 Metern. Sowohl das Wasser und das Land gehört dem Stamm der Maori-Familie. Als wir dann in Ihrem Zuhause ankamen, gab es zuerst einige traditionelle Rituale zu erledigen. Wenn man zum ersten Mal dieses Grundstück betritt, wird man zuerst gesegnet.  Die Frauen betreten vor den Männern das Haus, da in dieser Kultur die Frauen einen höheren Wert haben, da sie etwas Können, was die Männer nicht können…nämlich Kinder gebären! Nach der Begrüßung und dem Segen gab‘s ein großes Festmahl (Roast-Dinner) nur für uns! Mit vollem Bauch konnten wir uns entspannen und nebenher eine Aufführung von verschiedenen traditionellen Tänzen und Liedern der Maoris genießen. Sehr Powervoll! Einer der Tänze („Hacker“) wird auch vom NZ-Rugby Team „All Backs“ zur Eröffnung jedes ihrer Spiele getanzt, um die Gegner einzuschüchtern, und wir finden, das funktioniert auch ziemlich gut. Nach der Show mussten auch wir unser Können unter Beweis stellen. Die Männer lernten den „Hacker“ und wir Damen den sogenannten „Poi“, wo man mit Schaumstoffbällen tanzt und dabei versucht gut auszusehen! :D Ein wirklich gelungener Abend. Nun war es Zeit unsere Unterkunft zu beziehen. Der komplette Bus (ca. 40 Leute) war in einem Raum untergebracht…ein großes Matratzenlager!! Einer der älteren vom Stamm erzählte uns noch einige Geschichten und beantwortete noch so manche Fragen bevor wir uns dann in unsere Schlafsäcke kuschelten. Eine wirklich sehr interessante und spannende Kultur! 
Na dann…..GUAT‘S NÄCHTLE!!!






Sonntag, 9. November 2014

"Bay of Islands" und noch viel weiter...

 
Nächstes Ausflugsziel: Paihia. Wir verließen Auckland über die Harbour Bridge und somit begann unsere 4-stündige Busfahrt. Unser erster Halt nannte sich „Parry Kauri Park forest“, wo manche Bäume über 600 Jahre alt sind und das sieht man ihnen auch an – gewaltig! In Pahia angekommen wurden wir herzlichst im wirklich netten & gemütlichen Hostel „Base Pipi Patch“ empfangen. Hier gab’s auch wieder einen Pool und einen Whirlpool – richtig zum Wohlfühlen. Am Nachmittag hatten wir Zeit um das nette Örtchen am Meer gelegen zu erkunden – eine wirklich relaxte Atmosphäre hier. Wir gönnten uns ein Kaffeechen an einer gemütlichen Lounge. Weil wir noch etwas mehr Bewegung wollten, joggten wir entlang am Strand. Echt schön, da es hier so viel zu sehen gibt. Weiters gibt’s hier auch echt schöne Wanderwege z.B. zu den „Haruru Falls“. Abends gab’s dann in unserer Unterkunft BBQ + Bier für einen wirklich guten Deal :D. Wirklich lecker und fein mal nicht selber kochen zu müssen. Am nächsten Tag entschieden wir uns dann für eine Tour nach „Cape Reinga“ – eine lange Strecke zum nördlichsten Punkt Neuseelands, die sich aber auf alle Fälle lohnt. Auf dem Weg dorthin hielten wir bei den  „Kauri forests“,  durch die wir eine kurze Wanderung machten – obwohl das Wetter nicht so mitspielte. Als wir dann jedoch am „Cape Reinga Lighthouse“ ankamen, schien für uns die Sonne. Der Leuchtturm und die Aussicht drum herum ist der absolute Hammer. Atemberaubende Klippen, viel Grün und man kann sogar sehen wo der „Pazifische Ozean“ & das „Tasmanische Meer“ aufeinander treffen – so cool wie die Wellen aufeinander prallen! Das Licht des Leuchtturms ist auch eines der stärksten hier in Neuseeland, welches bis zu einer Entfernung von 50 km weit leuchtet. Danach ging’s für eine Mittagspause zum Strand um uns zu stärken, oder um mal kurz ins Meer zu hüpfen. Durch Kataia ging’s dann weiter mit unserem Tourbus zum „Ninety Mile Beach“ der eigentlich jedoch nur 64 Miles lang ist.

Mit unserem Powermobil rasten wir entlang auf der Sandbank ziemlich nahe am Meer – war echt lässig weil wir sogar ein paar Delphine im Vorbeifahren sahen. Durch den „Te Paki Stream“ gelangten wir zu einer der größten Sanddünen Neuseelands. Auf einmal fühlten wir uns wie in der Wüste – Wahnsinn wie sich die Landschaft nur einige Meter weiter verändern kann. Hier versuchten wir unser Können  beim Sandsurfen. Dieses Mal jedoch liegend auf einem speziellen Board. Doch zuerst muss man mal die Sanddüne besteigen, was sich gar nicht als so einfach herausstellte – doch oben am Sandberg angekommen ging’s dann wirklich steil runter. Rauf aufs Brett und los geht’s…man bekommt wirklich einen Speed drauf und durch den Sand der einem ins Gesicht fliegt sieht man gar nicht wo man eigentlich hinfährt :P echt ein riesen Spaß und am Ende hat man so ziemlich überall Sand wo’s nur geht!
Das war dann auch schon unsere letzte Aktivität des Tages. Am Heimweg gab’s noch für jeden frische „Fish&Chips“ im Bus. Zurück angekommen in Paihia nahmen wir noch am Pub Quiz teil – doch leider reichte es nicht für den Sieg, obwohl Tamara vollen Teameinsatz zeigte und noch Punkte sammelte indem sie Bier mit Wasabi trank. Am nächsten Tag starteten wir dann schon wieder retour nach Auckland, wo wir dann rechtzeitig zu Halloween ankamen. Wird hier ziemlich groß aufgezogen und fest gefeiert. Natürlich waren wir auch voll dabei und dressten uns dementsprechend :D siehe Foto…ziemlich scary :O vor allem der Blick in den Spiegel am nächsten Morgen ^^. Am 30. feierten wir schon mal ein wenig vor und machten beim "Frenzi Pub Crawl" mit, bei dem wir quer durch die City in 4 verschiedenen Pubs/Bars mit Hunderten von Leuten zogen. Am eigentlichen Tag von Halloween ging's dann wieder zu unserer favourite Live-Musik Bar "Danny Doolans" & weiteren tollen Lokalen wie "Tom Tom" & "Racket". HAPPY HALLOWEEN EVERYONE! 















Die restliche Zeit in der City verbrachten wir noch mit Waschen – kommt ja doch immer einiges zusammen bei der geringen Kleiderauswahl und der vielen Reiserei. Also hauten wir mal eine g’scheide Ladung in die Waschmaschine. In der Zwischenzeit drehten wir noch eine Runde in der Stadt – hier ist ja immer was los. Nach einer Stunde schauten wir mal wie’s unserer Wäsche geht – doch hier erwartete uns eine kleine Überraschung. Die Maschine war wohl zu schwach für unseren Waschgang. Als wir die Türe öffneten wurden wir auch sogleich überschwemmt. Unsere Sachen schwammen nur so im nicht gar sauberen Wasser. Da investieren wir bestimmt keinen Cent mehr in dieses Gerät. Also rieben wir unsere vollgesaugten Klamotten so gut es geht aus und setzten unsere ganze Hoffnung auf den Trockner! Derweil schruppten wir noch schnell den Boden nach dem kleinen Unfall ^^ Wir bekamen dafür sogar ein DANKE von einem der Arbeiter im Hostel :D Als der Schleudergang beendet war öffneten wir erwartungsvoll die Türe, doch unsere Kleidung war weit entfernt von trocken. Plan C: Luftrocknen ist angesagt! Also wurde unser kleines Hostelzimmer kurzerhand zur Wäscheleine :D Und als ob das noch nicht genug wäre, hatten auf einmal ganz plötzlich einige unserer Kleidungsstücke Löcher. Echt komisch! Schauen wir mal wie lange die Sachen noch durchhalten, einige Teile sind bereits schon im Müll gelandet oder wurden noch ein letztes Mal als Halloweenkostüm verwendet - sind ja gute Verwerter :D

Donnerstag, 6. November 2014

Auckland - Teil 1


Nach der langen und ein wenig anstrengenden Busfahrt, waren wir wirklich froh, als wir den Skytower erblickten! Endlich sind wir da! Hier bleiben wir erstmal ein paar Tage, schließlich ist dies die größte City in Neuseeland. In Auckland lebt mit ca. 1,4 Millionen Einwohnern, ein Drittel der Landesbevölkerung. Das landschaftliche Bild wird von ungefähr 50 inaktiven Vulkane geprägt. Es gibt zahlreiche geschützte Meeresbuchten und man sieht unzählige Segelboote, welche  der Stadt auch den Beinamen "City of Sails" einbrachten. Unser Hostel „Queenstreet Backpackers“ lag, wie der Name schon sagt, direkt auf der main street genannt „Queenstreet“. Entlang dieser Straße findet man so ziemlich alles: Lokale, Restaurants, ganze 3 Burger Kings, Shops, The Civic (Theatergebäude – gerade mit „Sound of Music“ im Programm), einige Hostels, etc. Hier spielt sozusagen die Musik. Am ersten Tag stand außer einem Supermarkt-Run und Abendessen jedoch nicht mehr viel auf dem Programm, da wir doch von der Fahrt erledigt waren. Wir starteten unseren zweiten Tag mit einem Ausflug zum „Auckland Zoo“, da wir unbedingt noch auf die heimische Kiwis treffen wollten. Der Ticketpreis war mit 28 NZ$ nicht ganz billig, aber wird sich schon rentieren, dachten wir…5 Gehminuten später und immer noch keine Tiere in Sicht. Na das fängt ja schon mal gut an. Im 6. Gehege sahen wir dann endlich mal eine (halbe) Giraffe. Wir spielten schon mit dem Gedanken unser Geld rück zu erstatten...doch siehe da, nach einer knappen halben Stunde gab es dann doch noch Tiere zu sehen. Neben Löwen, Tigern, Flamingos, Elefanten,…wohnen hier auch Hippos, Limas und die Tasmanian Devils, welche wir zum ersten Mal gesehen haben! Ziemlich cool.  Und Kiwis…..na ja ganze 2 Stück konnten wir sehen und das auch nur durch die Scheibe eines dunkel gehaltenen Terrarium. Kiwis haben nämlich extrem sensible Augen, was wir dort lernten. Aber 2 sind besser als gar keine. Bei der Pinguinfütterung durften wir auch mit dabei sein….was unseren Zootrip, dann doch noch positiv enden ließ. Anschließend ging’s mit dem Bus wieder zurück in die City und erstmal auf Erkundungstour entlang der Waterfront, dem Viaduct Harbour und vorbei an der Skycity. So nennt man den Platz rund um den Skytower, der mit 328m der höchste Aussichts- und Fernsehturm in der Southern Hemisphere ist. Am Abend ging’s noch auf eine gemütliche Lokalrunde (Carpark, Bar 101, Danny Doolans - mit wirklich toller Live-Band!).  Am folgenden Tag, marschierten wir zum Mount Eden, der ca. 5km (1h Gehzeit) von unserem Hostel entfernt war, und einen Hammer Ausblick auf Auckland bietet. Ein perfektes Plätzchen zum Entspannen und Energie aufzuladen. Der kleine Vorort "Mount Eden", welcher wie der Name schon verrät von dem Berg umgeben ist und somit der Ausgangspunkt für den "Aufstieg", beheimatet einige nette kleine Cafés und Shops. Hier war eine Kaffeepause somit wieder ein MUSS. 
















An unserem vorerst letzten Tag in Auckland ging’s mit der Fähre auf die Insel Waiheke, welche knapp 18 km von Auckland entfernt liegt. Sie ist nach "Great Barrier Island" die 2. größte Insel im Hauraki Gulf (große Bucht zw. Coromandel Peninsula & Hauraki Plains). Hier hatten wir sogar einen einheimischen Tourguide, welcher ein Kollege von Katie, unserer Stray-Freundin ist. Die Insel ist wirklich traumhaft schön und nicht allzu weit von der City entfernt, weshalb viele Neuseeländer hier  auch ein Ferienhaus besitzen. Und der Ausblick auf die Skyline von Auckland ist wirklich richtig toll! Zudem ist Waiheke für seine tollen Vineyards bekannt. Allen Grund also für eine Weinverkostung J. 10$ für 5 Gläser….für NZ Verhältnisse relativ billig. So mögen wir's!  Nach einer kleinen Inselrunde teils zu Fuß und teils mit Bus ging’s zum Lunch auf den "Palm Beach". Auf der Speisekarte stand: Fish&Chips und ein Gläschen Wein! Das darf hier natürlich nicht fehlen. Wirklich richtig lecker!!
Mehr Auckland gibt’s in unserem nächsten Blog! Jetzt heißt es zuerst noch auf nach „Bay of Islands“!

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