Sonntag, 23. November 2014

Bangkok - Shop till you drop!

Nach 9 h Flug sind wir um 00:55 nachts bei 27°C in Bangkok, der Hauptstadt Thailands gelandet!  Richtig schön, nach so langer Zeit wieder auf asiatischem Boden zu sein – alles ist so billig & einfach unvorstellbar chaotisch!
"Tuk-Tuk" Fahrt
Bis wir durch die Passkontrolle und Visastation durchwaren und unser Gepäck hatten, war schon fast halb drei, weshalb sich ein Hotelzimmer auch nicht mehr wirklich rentierte. Machen wir es uns doch einfach mit unserer Emirates Decke & Polster hier gemütlich und nutzen noch das FREE Wifi am Flughafen! Um 6 Uhr morgens machten wir uns dann mit dem Airport Train auf ins Stadtzentrum „Phaya Thai“. Da wir in der näheren Umgebung jedoch kein passendes Hotel fanden, entschlossen wir uns gleich mal für eine Fahrt in einem „TUK TUK“, gehört ja hier eh zum Sightseeing. Wir wurden dann auch fündig…ein Zimmer für 6,10€ pro Nacht. Anschließend verschafften wir uns erstmal einen Überblick und marschierten durch die Stadt. Unser erster Stopp war ein kleiner Markt, wo wir uns natürlich sofort einen „fruit shake“ gönnten – ach wie haben wir das vermisst! Danach ging’s in den „Lumphini Park“, wo gerade ein „WORKOUT à la THAI“ stattfand. Mitten auf der Straße trifft man sich & jeder kann bei dem Aerobic-Dance zu lauter Musik mitmachen! Echt witzig – ob Alt oder Jung, männlich oder weiblich, alle sind voll motiviert dabei und haben Spaß. Finden wir super J! Zudem waren wir noch auf der Suche nach einer neuen, etwas besseren Bleibe…lassen wir uns mal nichts reuen die letzten Tage! Außerdem war der Standort der alten Unterkunft echt schlecht, dass man auf dem Heimweg in Bangkok mal schnell verloren gehen konnte °° Auf der Hauptstraße „Silom Road“ fanden wir dann ein richtig gutes Hotel, namens „Silom Avenue Inn“, wo wir dann noch einen richtig guten Deal mit gratis Frühstück aushandelten. Abends gab’s dann wieder ein leckeres Meal um ca. 2€ und danach starteten wir noch Richtung „Patpong“, dem Nacht-und Shoppingviertel Bangkoks. Doch hier hielten wir es nicht allzu lange aus, denn wir waren dann doch ganz schön müde und spürten die Zeitverschiebung. Doch unser Bett musste noch etwas warten…schon in Gedanken bei unserer neuen Unterkunft verloren wir irgendwie komplett die Orientierung und irrten fast 1h in der City rum… haha. Irgendwann gaben wir dann die Marschiererei auf – also musste ein Taxi her! Erstes Taxi hielt und wir gaben unsere Adresse an, doch der Taxifahrer meinte nur „I don’t know“! Der zweite Taxifahrer war da schon besser drauf und antwortet uns nur mit „Yes, yes“ J Na dann mal drauf los. Doch auch er gab nach einigen Runden auf und meinte dann: „Sorry, I don’t know“ – also wurden wir mal höflich aus dem Taxi geschmissen. Doch nun kam uns die Gegend auch wieder bekannt vor und wir fanden Gott sei Dank doch noch Heim & und der Taxi-Service war sogar „for free“ :D à LOST IN THE CITY!! 
Am nächsten Tag, zogen wir dann am späten Vormittag in unser neues Hotel – viiiel besser! Dann kann’s ja weiter gehen mit unserer „To-Do-Liste“. Wir buchten gleich unsere „Cooking Lessons“ für den Nachmittag in der Silom Cooking School, gleich um die Ecke. Gemeinsam mit unserem Kochlehrer Oat und einem Einkaufskörbchen für jeden ging’s gleich los zum Markt. Hier besorgten wir alle Zutaten, die wir für unser 5-gängiges Menü brauchten. Weiteres, zeigte uns Oat die Vielfalt der thailändischen Obst-, Gemüse- und Gewürzsorten. Kann man wirklich nicht mit den importierten Sachen Daheim vergleichen. Als wir alles hatten, machten wir uns schon auf in die Kochschule. Hier erwartete unsere 6-köpfige Kochklasse ein wirklich nettes Ambiente, jeder hatte seinen eigenen Gasherd mit Wok und Reishut. Dazu gab’s noch eine wirklich stylische Kochschürze, dann war das Outfit komplett. Zuerst starteten wir mit einer scharfen „Tom Yam“ Suppe. In unserem Sitzkreis am Boden wurde uns erklärt was wir dazu brauchen und dann ging’s schon los mit der Schneiderei. Das ging auch schon Zack-Zack. Also ran an den Wok und Gasherd an. Wir folgten den Anweisungen unseres Küchenchefs und nach ein paar Minuten konnten wir unsere Thai-Suppe schon servieren. Mhhh und schon ging’s los mit dem Geschmackserlebnis – soo guat! Nach einer kurzen Pause ging’s schon weiter zur Vorspeise. Wieder zurück in den Sitzkreis, um die nächsten Vorbereitungsarbeiten zu erledigen.  Unser 2. Gang nannte sich „Pad Thai“, das sind gebratene Reisnudeln mit Garnelen, Hühnchen, Gemüse und einer Erdnusssauce! Wahnsinn – eine Explosion im Mund. Wir sind echt erstaunt wie schnell und gut wir schon unser eigenes Thai-Essen kochen können. So ging’s dann auch weiter. Als nächstes kochten wir 2 Hauptspeisen: 1x ein Red Curry und 1x ein Green Curry mit Reis. Wiedermal der Hammer! Als krönenden Abschluss gab’s noch ein Dessert: Sticky Rice mit Mango :D Der Kochkurs hat echt riesen Spaß gemacht und sich voll ausgezahlt. Wir bekamen sogar noch ein Kochbuch, damit wir unsere neuen Kochkünste auch Daheim für unsere Lieben ausprobieren können  - also brauchen wir bestimmt demnächst freiwillige Verkoster ;)
Mit vollen Bäuchen spazierten wir noch durchs Stadtzentrum. Ganz in der Nähe befand sich auch der State Tower, welcher auch das Filmset für eine Szene des Films „Hangover 2“ diente. Da starten wir doch gleich mal hoch in die Sky-Bar des 5***** Hotel, natürlich kommt man hier mit entsprechenden Dresscode gar nicht rein. Für uns ging’s hoch in den 64. Stock. Hier empfingen uns auch schon 5 Thai-MitarbeiterInnen in ihren Kimonos und begleiteten uns auf die Terrasse. Ein wahnsinns Gebäude mit Traumaussicht, besonders am Abend. Ein echtes Highlight! Die Cocktails ließen wir jedoch aus, da diese auch für thailändische Verhältnisse zu teuer waren. Zurück im Aufzug machten wir noch gleich einen Stopp in der Lounge & dem Restaurant im 52. Stock, das nochmal alles toppte. Wieder empfing uns eine Mitarbeitergruppe. Von Stufe zu Stufe wurden wir jeweils von einer neuen Dame oder einem Herrn, ausgerüstet mit einer Taschenlampe, zur Bar geführt. Auf einem leuchtenden, roten Teppich auf dem Weg dorthin waren bestimmt 6-7 Stufen, also kann man sich nur denken wieviel Mitarbeiter es hier braucht :D. Luxus pur – alles vom Feinsten. Danach machten wir noch einen kleinen Abstecher in Bangkoks Chinatown. Hier schläft niemand – man glaubt plötzlich in China zu sein. Das China-Viertel ist im Vergleich zu anderen massiv und wiedermal herrscht hier das totale Chaos. Die Hauptstraße dort ist voll mit Ständchen verbaut. Ob Straße oder Gehsteig, alles wird gleichzeitig von Fußgängern, Autos, Bussen, Tuk-Tuks und Motorädern benutzt und jeder fährt nach seinen eigenen Regeln. Echt spannend wie’s hier zugeht :D
Am nächsten Tag trennten uns unsere Wege. Tamara entschied sich auszuschlafen und dann schon mal mit Power-Shopping zu starten. Auf Sandra’s Plan stand der Floating Market. Mit einem Minivan ging’s gleich in der Früh los, da die Fahrt dorthin bestimmt 2 Stunden ist, jedoch nur wegen des chaotischen Verkehrs in Bangkok – sowas Ungeregeltes findet man nicht so schnell. Der Tourguide versuchte uns mit seinem fast nichtvorhandenen Englisch & viel Pantomime zu erklären, was uns den alles erwartet. Das Ergebnis, noch verwirrter wie davor :D guter Job! Wenigstens lächelte unser Tourguide Simon viel und beruhigte uns sehr häufig mit den Worten: „No worries - follow me“. Super Bursche! Angekommen am ersten Stopp wurde man mit Longtailbooten durch Kanäle mit interessanten Häuschen am Fluss gebaut befördert. Echt cool. Nach der Fahrt am Ziel angekommen erwarteten uns der atemberaubende „Damnoen Saduak Floating Market“, einer der wohl Bekanntesten hier in Thailand und zurecht. Eine Stunde hatte man Zeit entweder um ein weiteres Boottaxi zu mieten um direkt Sachen von den anderen Booten zu kaufen oder einfach zum Herumschlendern. Entlang der Kanäle ist man umgeben von Märkten auf festem Boden und sowie von den Frauen, welche fleißig auf ihren Longtailbooten bepackt mit allerlei Obst, Gemüse, Souvenirs verkaufen. Gewaltig was sich hier abspielt. Wirklich spektakulär, wie sich die Boote aneinander reihen – ein fließender Markt! Und schaut mal welche netten Tierchen man hier noch so findet…


















 
Danach ging’s auch schon wieder weiter, dieses Mal wieder mit dem Minivan. Auf dem Heimweg legten wir dann noch etliche Stopps wie z.B.  beim Elefantenreiten, Quatfahren & einem Schießstand, weiter ging’s zur Tigerfütterung oder man hatte auch die Wahl einer Krokodilfarm. Das war wohl, was uns Simon unser Guide erzählen wollte. Die Stopps waren eigentlich auch für die Katz, haben wir ja alles schon gemacht. Jedoch hielten wir auch noch bei einer interessanten Künstlerwerkstatt für Thai-Holzarbeiten. Die waren wirklich nicht schlecht. Am frühen Nachmittag ging’s dann für Sandra wieder retour ins Hotel, wo Tamara schon wartete nach ihrer erfolgreichen Shopping-Tour, quer durch die Stadt, wo so manche Kilometer zurücklegt worden sind. Gemeinsam ging’s auf zum Nachmittagsprogramm. Hier nahmen wir das sehr günstige Wassertaxi, welches uns zu den weltbekannten Tempeln wie dem Sitz des Königs „The Grand Palace“, weiter zum liegenden Buddha im „Wat Phra Kaew“ und dem „Wat Arun“. Eine atemberaubende Architektur und interessante Geschichte. Hier gibt es auch viele Mönche in ihren orangen Gewändern zu sehen. Sollte man nicht verpassen, tolle Atmosphäre hier. Danach gab’s noch eine regionale Delikatesse für uns – gebratener Käfer und Larven :P gar nicht mal so schlecht…echt knusprig und gut gewürzt wirklich g’schmackig ^^ Abends starteten wir dann noch mal durchs Nachtviertel und wieder durch die etlichen Märkte die sich aneinanderreihen. Wir ließen den Abend noch bei einem Chang-Bier und einer asiatischen Live-Band auf der Straße Bangkoks ausklingen!
Munter starteten wir in den Tag, den wir schon lange herbeisehnten - den Tag wo wir unsere Backpacks leeren und Platz für Souvenirs schaffen. Da wir uns das letzte halbe Jahr in Sachen Shopping echt zurückhielten aus Platz,- und Budgetgründen. Dieser Tag war die Motivation durchzuhalten, „knausrig“ zu sein und das Budget zu respektieren :D Dieselben Problemchen, die so jeder Langzeit Traveler hat  - das schweißt halt zusammen! Einen perfekteren Tag hätten wir gar nicht erwischen können, da genau jedes Wochenende der riesige „Chatuchak Market“ stattfindet. Um halb 8 in der Früh starteten wir los. Als wir dort ankamen konnten wir unseren Augen nicht glauben – über 8.000 Marktständchen in Hallen, sowie im Freien findet man hier…gewaltig was sich hier abspielt. Das lässt ein Frauenherz höher schlagen, Markensachen, als auch Handarbeiten und das alles zum Tiefstpreis, natürlich geht nichts ohne verhandeln! Um die Zeit perfekt zu nutzen teilten wir uns auf und trafen uns zu einer Mittagspause und zum Shoppingvergleich. Bis zum späten Nachmittag konnte uns niemand stoppen. Geschafft ging’s dann für eine Verschnaufpause auf ins Hotel, um schnell die Einkaufstaschen abzulegen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen :) Nun ging’s weiter zum entspannenden Teil des Tages: SPA! Mani,- und Pediküre um je 4€ durften hier natürlich nicht fehlen. Und dann war es auch schon soweit – ein letztes Mal unsere Backpacks packen. Morgen ruft die Heimat wieder: Bangkok à Dubai à München à Lechtal :D Der Countdown läuft! 

Kommentare:

  1. wow - dicht gedrängtes Programm -> Respekt.

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  2. Loved your experience.... And in my opinion traveling is smarter when you rent a car Enjoy

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