Sonntag, 2. November 2014

Letzte Runde auf der Südinsel!

 













 
Von Queenstown aus ging unser Rundtrip dann weiter. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Twizel, brachte uns der Bus als nächstes zum Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands mit 3700 Höhenmetern. Stray organisierte uns wieder eine wirklich tolle Unterkunft – von unserem Balkon aus hatte man den besten Ausblick direkt auf den Mount Cook. Auch das Wetter spielte wieder mit, weshalb wir uns für eine ca. 1h Wanderung durch den Mount Cook Nationalpark entschlossen. Am Ziel unserer Tour kamen wir zu einem wunderschönen See in dem noch Eisblöcke rumschwammen. Mit Blick auf den Mount Cook gönnten wir uns erstmal eine kurze Verschnaufpause und einen Snack. Auf dem Rückweg zu unserem Mountain Lodge herrschte wieder einmal Natur pur! Außer ein paar Hotels und Spa‘s gab’s in Mount Cook, auch Aoraki genannt, nicht allzu viel mehr. Zum nächsten Supermarkt musste man 1h fahren. Wer also Ruhe sucht ist hier genau richtig! Den Abend ließen wir gemütlich mit ein paar Kollegen vom Stray-Bus ausklingen. Am nächsten Morgen konnten wir dann direkt von unserem Zimmer aus, den Sonnenaufgang überm Berg bewundern. Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel hielten wir noch beim "Lake Tekapo", der mit einer Fläche von 83 km2 der größte Binnensee in der Region Canterbury ist. Einen weiteren kurzen Stopp gab es auch noch bei der „Church of Good Shepard“. Eine total nette kleine Kirche, mit tollem Blick auf einen See und Berge im Hintergrund. Wirklich tolle Kulisse. 
Endstation war dann Rangitata, ein Ort welcher Mitten im Peel Forest liegt. Auch hier hatten wir wieder eine wirklich schöne Unterkunft. Rundherum gab es überhaupt nichts außer Grün! Sportlich wie wir sind, wanderten wir auch hier gute 1,5h durch den Peel Forest. Der Nationalpark ist 700 Hektar groß. Der Wanderweg führte an unzähligen Schafen und Kühen vorbei – da fühlt man sich doch direkt wieder wie daheim! Angekommen, hieß es erst mal ein bisschen relaxen und am vorbeifließenden Fluss, gönnten wir uns noch ein Schlammpeeling mit anschließendem Kneipen. Das tut gut! Rangitata ist bekannt für Rafting-Sport, jedoch brauchen diese auch hier einen Staudamm, damit es genug Wasser gibt….also bleiben wir dann doch lieber bei unserem naturbelassenen Lech. :) Am Abend gab es dann noch für uns alle gratis Chocolate Fudge! Welch süßer Abschluss.  Next day: Non-Stop nach Christchurch, von wo aus wir unsere Stray-Tour gestartet haben. Da wir das folgende Stück schon einmal gemacht haben, legten wir hier nur einen 15-Minuten Stopp am Flughafen ein (gratis Wifi) und hüpften dann erst wieder in Kaikoura vom Bus, um nochmal unser „Glück“ mit den Delfinen zu versuchen.  Mit unserem FREE-Voucher vom letzten Mal starteten wir voll motiviert  los. Bestens vorbereitet ging es dann zügig aufs Boot, da für den späteren Nachmittag ein kleiner Sturm und somit hoher Wellengang angekündigt wurde. Also schnell raus aufs Meer. In voller Montur sprangen wir sobald die Sirene ertönte, nach nur einer knappen halben Stunde Bootsfahrt ins Meer zu den Delphinen. Ein wirklich einmaliges Erlebnis! Das Schöne daran ist, dass die Delfine hier komplett frei leben und man freut sich umso mehr, wenn dann ein großer Schwarm um einen herumschwimmt. Einfach tolle Tiere und die sind auch sehr zutraulich & ganz schön schnell. Wenn man welche berührt, dann kann man sich wirklich glücklich schätzen. Ganze 3x konnten wir ins Wasser hüpfen, danach haben wir sie leider verloren und aufgrund des bereits hohen Wellengangs mussten wir wieder retour. Jedoch gab jeder Schnorchler sein Bestes und versuchte irgendwelche Laute von sich zu geben, weil das die Delfine angeblich anlockt!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Obendrauf gab‘s jedoch für uns noch eine spektakuläre Rückfahrt – der Sturm kam wohl doch schneller als erwartet. Der Kapitän meinte nur: Alle gut festhalten! Heil an Land angekommen ging‘s dann wieder in dieselbe Unterkunft wie letztes Mal zum „Lazy Shag“. Mit unserer neuen Truppe stießen wir noch mit einem Gläschen Wein/Bier auf unseren tollen Tag an! Auch Thomas, unser neuer Franzose in der Gruppe schien seinen Ausflug zu genießen. Er entschloss sich als Einzigster für die “ Fishing Tour“  – aufgrund des hohen Wellenganges wurde aus dem Fischen  leider nichts, dafür floss aber umso mehr Wein.  Soviel, dass es Thomas gar nicht mehr ins Hostel schaffte. Er schlief auf dem Tisch vom Fischermann :-P wenigsten hat er sich so die Nacht im Hostel gespart  ;). Über Blenheim ging’s dann weiter nach Picton – unserem letzten Stopp auf der Südinsel.  Auf dem Weg dorthin liefen uns noch so einige Tierchen über den Weg bzw. machten ihr Mittagsschläfchen nahe am Ufer. Unsere Runde hier ist somit komplett! Für uns heißt es nun ab auf die Fähre Richtung Wellington, der Hauptstadt Neuseelands! Man sieht sich also auf der Nordinsel wieder! See you :)


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