Samstag, 15. November 2014

Next Stops: Hobbiton, Rotorua & Lake Aniwhenua



Nach Mourea ging’s in eine andere Welt namens „Hobbiton“.  Hobbiton ist ein Filmset der „Hobbit-Filme“ sowie der Triologie von „Herr der Ringe“. Zudem hat man von hier einen spektakulären Ausblick auf die  „Kaimai Ranges“.  44 kleine Hobbit-Häuschen, The Green Dragon Inn, The Mill, Gärten u.v.m. kann man hier in „The Shire“ besichtigen. Das wohl bekannteste Häuschen ist das „Baggins Haus“ in dem Bilbo & Frodo leben.  Wahnsinn was hier Peter Jackson & sein Team aus einem kleinen Stück vom „Waikato Farmland“ geschaffen haben. Der Großteil der Dinge was man dort sieht ist alles echt, also Natur pur, jedoch gibt es auch einige künstliche Dinge, die extra für die Filme gemacht worden sind. Sowie ein künstlicher Baum der aus Taiwan importiert wurde (auch Million Tree genannt), künstliches Moos auf Zäunen das aus Farbe, Essig & Joghurt hergestellt wird, etc. Wirklich interessant hier durch zu wandern, zumal wir extra noch die Filme hier in Neuseeland angeschaut haben!! Nach einem Pint im „The Green Dragon“ brachte uns der Bus von der Fantasy-Welt in den Kurort Rotorua. 















Hier stoppten wir für 2 weitere Nächte und man konnte es sofort „riechen“ als wir dort ankamen. Rotorua liegt in einem der geothermisch aktivsten Gebiete der Erde. Man findet hier viele Geysire, heiße Quellen und Schlammtöpfe, weshalb man in der ganzen Stadt den aufsteigenden Schwefelgeruch riecht (ähnlich wie faule Eier). Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch zumindest ein wenig an den Geruch. Unser Hostel dort nannte sich „Rock Solid Backpackers“ und war wirklich günstig und extrem gutZusammen mit unseren Stray-Freunden kochten wir am Abend Mexikanisch…Tacos&Burritos und anschließend gab es noch eine Partie Scharade. Am nächsten Tag starteten wir dann auf zu einer kleinen Besichtigungstour. Quer durch die City und anschließend marschierten wir durch den "Kuirau Park", indem es einige geothermal pools zu sehen gibt. Hier gönnten wir uns auch ein entspannendes Fußbad. Einen kleinen Lunchstopp legten wir entlang der Lakefront des Lake Rotorua, dem 2. größten See in NZ ein. Wieder hatten wir Glück mit dem Wetter und es war wirklich sehr warm und die Sonne war so gut wie immer da!! Wir wanderten noch ein kleines Stück entlang des Sees und kamen an einen tollen Platz wo das Wasser ganz weiß war, da hier das Wasser so viel Sulphur enthält. Das einzige was störte waren die unzähligen Sandfliegen!! Die sind wirklich anderst lästig!! Auf dem Retourweg Richtung Hostel kamen wir noch an dem Museum und den Government Gardens vorbei. Hier findet man einen komplett anderen Baustil. Alles wieder total sauber und gepflegt…wie eigentlich in ganz Neuseeland. Rotorua ist ein echt nettes Plätzchen.  Am letzten Tag dort gönnten wir uns noch ein gutes Frühstück und legten einen kleinen Souvenirshop und Spaziergang zum Lake ein bevor es wieder hieß….back on the bus. 
Unser nächstes Ziel: Lake Aniwhenua.  Lake Aniwhenua liegt im Kaingaroa Forest (1400km2) und ganz in der Nähe des Ortes "Murupata". Die Einwohner hier sind zum Großteil arbeitslos, da ihre Jobs durch Maschinen ersetzt worden sind. Fazit: viele Gangs und Alkoholismus. Die Kinder bekommen teilweise den ganzen Tag kein warmes Essen. Es gibt hier also einige Probleme. Wir mit Stray stoppten in einem wunderschönen Lodge, ca. 15 Minuten von dem Dorfzentrum entfernt gelegen, das von dem Maori Stamm "Ngati Manawa" geführt wird.  Wir waren sehr überrascht, als wir dieses schöne Lodge sahen, denn wir haben etwas weniger erwartet. Diesmal gab es auch kein Matratzenlager, sondern schöne 4-Bett Zimmer. Unsere Gastgeberin „Natalie“ hat uns herzlich empfangen und sie verkündigte stolz, dass sie heute ihr 1-jähriges Bestehen feiern! Wieder einmal wurden wir bestens versorgt und lernten hier was ein „Hangi“ ist. Ein Hangi ist eine traditionelle Methode das Essen zu zubereiten. Man gräbt ein Loch in den Boden und gibt glühend heiße Steine rein. Das Essen wird dann in Körben drauf gestappelt und hier ist es ganz wichtig, was man zuerst rauf gibt. Was länger braucht unten was weniger lang braucht oben…von Gemüse, Kartoffeln bis Fleisch & Fisch, alles kann rein. Dann werden die Steine mit Wasser abgelöscht und der Dampf wird jedoch durch dicke, spezielle nasse „Stofffetzen“ festgehalten und dann mit einer Plane und „sauberem“ Dreck überschüttet. Ca. 2,5 h dauert es bis alles seinen perfekten Garpunkt erreicht hat. Man macht ein „Hangi“ jedoch nur an besonderen Anlässen, wie Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen oder wenn ein neuer Stray-Bus ankommt. Die Gegend ist auch bekannt für seine Aale. Es war also ein MUSS ein bisschen Aal zu probieren. Bis das Essen fertig war, blieb noch genügend Zeit für uns, um die Gegend zu erkunden und ganz wichtig…zum Entspannen und Sonnen. Auch für Rugby hatten wir natürlich noch eine Minute übrig. Rugby ist hier nämlich der Nationalsport. Die Maori All Blacks spielten gerade gegen Japan…und Gott sei Dank gewann NZ!! Und wieder gab es ein Festmahl für uns. Perfekt gegartes Hühnchen, Schweinebraten, Süßkartoffel, Stuffing, Salat, natürlich Aal  u.v.m. Zum Nachtisch gab’s noch selbstgemachten Spongecake mit Pfirsichen und Pudding. Jeder von uns bezahlte 75$ für die Unterkunft und komplette Verpflegung. Das übrige Geld und auch das übrig gebliebene Essen kommen den Einwohnern der Gemeinde zu Gute. Unter der Woche liefern sie das Essen direkt an die Schulen…im letzten Jahr lieferten sie alleine 3000 Essen aus. Murupata hat 1000 Einwohner - also wirklich toll. Unsere Gastgeberin sprach nach dem Essen noch ein paar Worte und dankte uns von ganzem Herzen, dass wir von überall aus der Welt  zu ihnen kommen, einem Fleckchen Mitten im Nirgendwo gelegen, und was unser Geld alles bewirkt. Ihre Worte waren wirklich sehr emotional und man vergisst ganz schnell die „kleinen“ eigenen Problemchen. Leider waren wir an einem Sonntag dort, und machten daher keinen Abstecher in die Schulen. Schade. Aber echt großartig was diese Menschen dort bewirken mit ihrem Traum und Ihrer Vision, ihre Heimatgemeinde wieder zu einem besseren Ort zu machen…nicht zu Letzt für ihre Kinder.

Kommentare:


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