Dienstag, 4. November 2014

Wellington - we love you!

Auf der Fähre wurde uns wieder mal bewusst, wie cool es eigentlich ist, wo wir uns gerade befinden….vor allem als wir uns zwischen Süd- und Nordinsel befanden! Wir waren wieder umgeben von einer atemberaubenden Kulisse! Noch Nähe Südinsel konnte man sogar auf die "Marlborough Sounds" (einem weiteren Fjord) blicken. Ca. 4h dauerte die Fahrt und unser Busfahrer “Weeman“ (jeder Stray-Busfahrer hatte einen besonderen Spitznamen) stellte sicher, dass auch ja niemand schläft! 

In der Hauptstadt angekommen, meldete uns Weeman gleich für das wohl bekannteste „Beer-Bong Game“ in der Stadt an. Wir hatten somit eine halbe Stunde Zeit, um einzuchecken, uns herzurichten, zu essen und für pre-drinks! Gut, Tamara übernahm den Check-in und Sandra besorgte schnell Pizza bei Domino’s (nur 4,99$ - ein echtes Schnäppchen), welche wir dann auf dem Weg zur Bar noch fertig aßen! Glück wie wir haben, waren unsere ersten Gegner die „Kitchen Bitches“, welche jede Woche spielen und so gut wie immer gewinnen. Es dauerte nicht lange und wir mussten uns geschlagen geben – aber Hauptsache Spaß! Anschließend checkten wir noch das restliche Nightlife in Wellington ab.  Und wir müssen sagen, hier gefällts uns wirklich gut! Vor allem entlang der „Cuba Street“, welche sozusagen die Maria-Theresia Straße von Wellington ist, und am „Courtney Place“ gab es einige richtig coole Lokale. Z.B. Havanna, Laundromat, Electric Avenue, um nur einige zu nennen.

An unserem zweiten Tag wechselten wir dann unser Hostel und wir zogen ins  „Nomads“ um. Hier gab es nämlich täglich FREE PANCAKES, COFFEE, TEA & am Abend ein FREE MEAL. Beim Abendessen gab's außer Reis und Nudeln nicht allzu viel Abwechslung, die Sauce war so gut wie immer eine Art „Chilli con carne“. Wir entschlossen uns, dann auch gleich eine ganze Woche hier zu bleiben, denn man kann hier in der 2. größten City
NZ's  (393,600 Einwohner) wirklich so einiges machen: Unser erster Punkt auf unserer „to-do-list“ war das „Te Papa“ Museum. Gratis kann man hier einiges über die Maori Kultur, neuseeländische Kunst, Geschichte, den Pazifik, und die Natur (Erdbeben etc.) lernen und sehen. Es gab sogar eine Simulation eines Erdbebens - das war wirklich interessant mit zu erleben. Auch hielt hier Robert Taylor, der 5-malige Oscar Gewinner und Gründer von Weta Workshop, Weta Caves & Weta Digital, einen Vortrag über seine Arbeit. Sein Unternehmen ist eine der führenden in Design-Entwürfen, Make-up Effekten, Requisiten, Kreaturen, etc. in Filmprojekten.  Seine wohl bekannteste Arbeiten sind die Hobbit- und Herr der Ringe- Filme, jedoch war sein Team auch in anderen großen, bekannten Produktionen wie Avatar, Chroniken von Narnia, King Kong und vielen mehr beteiligt.  Er, seine Frau Tanja und Team haben also schon mit Namen wie Steven Spielberg, James Cameron und natürlich Peter Jackson gearbeitet! Wirklich total interessant….Fast täglich gönnten wir uns am Nachmittag in der Stadt noch ein Kaffeelein, denn in Wellington findet man auch unzählige gute und einzigartige Coffeeshops. Definitiv ein MUSS! Auf den Mount Victoria ging’s zu Fuß (ca. 1h Gehzeit) für uns hoch. Bei uns würde man das nur als Hügel durchgehen lassen, aber die Aussicht ist trotzdem wunderschön. Man sieht auf ganz Wellington und auf die ganzen Bays und den Harbour sowie den Flughafen. Mit dem Wellington Cable Car fuhren wir auch mit (120m Steigung), welche uns zum „Wellington Botanic Garden“ und „The Wellington Cable Museum“ brachte. Runter ging’s dann zu Fuß, und wir hängten grad noch eine kleine Citytour dran. Also in dieser Stadt kann man es echt aushalten.  “Lambton Quay“ ist hier DIE Shoppingstraße…leider muss bei uns das Shoppen noch ein wenig warten. Das Gebäude namens "Beehive", welches der Sitz der Regierung ist, wurde als 3. hässlichstes Gebäude der Welt gewählt. Einige tolle Plätzchen findet man entlang des Hafens und des Jervois Quay. Perfekt für Spaziergänge oder kleine Nachmittagsschläfen. In Wellington gibt es außerdem einige tolle Märkte. Am Freitag findet immer der Nightmarket statt, wo es wirklich ausgefallenen Speisen gibt, vor allem aus der asiatischen Küche und das ganze mit Live-Musik. Und jeden Sonntag gibt’s den Fruit&Vegetable Market. Hier bekommt man Obst und Gemüse zu einem halbwegs guten Preis. Im Supermarkt zahlt man nämlich ganz schön viel für „Gesundes“. 

An unseren 4 letzten Tagen sind wir dann noch auf die glorreiche Idee gekommen einen „Hot Yoga“ Kurs zu besuchen. Unsere Travel-Freundin Katie (aus UK) machte uns auf einen guten Deal aufmerksam….10$ für 10x Yoga….na da sind wir doch fix dabei. Ohne großes Vorwissen bzw. Recherche starteten wir dann abends in unsere erste 90-minütige Yogastunde, welche sogleich der letzte Kurs an diesem Tage war.  Als wir die Tür öffneten kam uns erstmal ein Schwall von stickiger Luft in Kombination mit Schweiß & Fußgeruch entgegen und das ganze bei Saunatemperaturen! Oh mein Gott wo sind wir da nur gelandet. Wir dachten "Hot Yoga"….da wird man wohl einfach etwas mehr Dehnen und ein paar ausgefallenere Übungen machen oder vielleicht trifft man hier auf einen "hot yoga teacher". Da lagen wir wohl falsch...stattdessen gab es Sport in einer „Sauna“.  Wir dachten uns schon warum die anderen Yogateilnehmer nur so leicht bekleidet sind - doch dann wurde uns alles klar. Nach den ersten 10 Minuten, bevor es überhaupt los ging, begannen wir schon zu schwitzen. Bis wir uns dann mal an den Geruch gewöhnt hatten ging's dann schon los…die erste halbe Stunde war sau zach. Wir waren übernachtig und Tamara litt zudem seit 4 Tagen an Sodbrennen (kam wohl vom Free Chilli :/) was die Situation auch gerade nicht besser machte. Wir waren mehr damit beschäftigt Luft zu bekommen als den vorgegebenen Übungen zu folgen. Es kam uns wie eine Ewigkeit vor. Wir können stolz auf uns sein…wir haben die ganzen 90 Minuten durchgehalten. Geschwitzt wie ein Schwein und einige Male kurz davor das Handtuch zu verwerfen…doch wir blieben hart. Pflatsch nass & fix und fertig verließen wir Raum! Endlich frische Luft :) Danach hatte man aber wirklich ein gutes Gefühl, denn man schwitze gefühlte 2kg raus. Wir blieben dran und gingen auch die weiteren Tage fleißig hin. Diesmal jedoch gleich am Morgen zur ersten Stunde, denn hier war die Luft wenigsten noch ein bisschen besser und beim zweiten Mal ging's dann auch schon um einiges besser! Sweat baby, sweat! Und die Yogalehrerin pushte uns wirklich bis ans Limit. Yoga einmal anders! 

Am letzten Abend gingen wir noch mit unserer Stray-Crew aus und wir versuchten noch einmal unser Glück beim Beer Pong. Diesmal aber mit neuer Taktik. Jeder sucht sich einen anderen Partner…somit sind die Chancen höher, dass jemand von uns gewinnt. Also machten wir uns alle auf die Suche nach einem passenden Spielpartner. Zu gewinnen gab es 100$ für Bar drinks…das heißt 50$ pro Spieler. Leider ging unser Plan nicht so wirklich auf….alle Teams von uns verloren nach nur einer oder zwei Runden….haha Gott sei dank musste somit jeder eine 20$ Jug kaufen (Spieleinsatz). Naja…dann Prost! 6:45 Uhr in der Früh: Abfahrt nach Auckland, unserem nächsten Halt. Eindeutig zu früh an diesem Morgen. Die 7 Stunden Busfahrt werden bestimmt lustig. Fortsetzung folgt….

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